Der richtige Futternapf

Heute legen Hundebesitzer deutlich mehr Wert auf die Ernährung ihrer Lieblinge als sie dies noch vor ein paar Jahren taten. Der Handel hat sich darauf eingestellt und bietet Hundefutter in den unterschiedlichsten Varianten und Qualitäten an. Damit die geliebten Vierbeiner aber ihre Mahlzeit auch standesgemäß zu sich nehmen können, werden gleichzeitig die passenden Accessoires dazu geliefert. Futternäpfe in allen Farben, Größen und Designs sind schon beinahe überall erhältlich. Selbst bekannte Designer haben sich des Themas angenommen. Doch bei all der Produktvielfalt und Kreativität stellt sich die Frage: Welcher Hundenapf ist wohl der optimale für meinen Hund?

Näpfe aus Edelstahl

Die wohl pflegeleichtesten Näpfe für Hunde sind jene aus Edelstahl. Edelstahl ist leicht zu reinigen, ist geschirrspülergeeignet und nimmt keinerlei Farben oder Gerüche an. Es ist dabei äußerst kostengünstig und auch in der Handhabung sehr praktisch. Der einzige Makel ist wohl das etwas puristische Design. Doch findige und kreative Hersteller haben auch dieses Problem gelöst. So kommen heute praktische Edelstahlnäpfe in bunten und äußerst kreativen Umhüllungen daher. Zumeist bestehen diese hübsch anzusehenden Futterschüsseln aus einer bunt gestalteten Melaminschüssel, in die die Edelstahlschüssel eingelegt wird. Damit passen die praktische Handhabung und der Wunsch nach hübschem Design ganz einfach zusammen.

Keramik ist immer beliebt

Sehr beliebt bei Hundenäpfen ist das Material Keramik. Keramik ist sehr vielfältig zu verwenden und äußerst pflegeleicht. Üblicherweise kommt Keramik als glasierte Ware in den Handel. Die Näpfe präsentieren sich zumeist in buten Farben mit kreativen Motiven. Auch die Form ist oft sehr ansprechend. Diese Futternäpfe nehmen weder Farben noch Gerüche an. Sie sind leicht zu reinigen und sind auch für den Geschirrspüler geeignet. Ein kleiner Nachteil bleibt dennoch. Keramik ist zerbrechlich. So können Kanten absplittern oder sich mit der Zeit auch Risse bilden. Manchmal sind diese Sprünge nicht mit freiem Auge ersichtlich. Hundebesitzer sollten daher Keramikschüsseln regelmäßig auf Risse überprüfen. Idealerweise funktioniert dies, wenn auf den leeren Napf geklopft wird. Klingt dies dumpf, so ist der Napf beschädigt.

Melamin, praktisch und hübsch

Das dritte Material ist Melamin, das auch gerne in der Küche für allerlei praktische Accessoires verwendet wird. Das kunststoffähnliche Material ist in vielen bunten Farben und ansprechenden Formen erhältlich. Melamin ist pflegeleicht, kaum zerbrechlich und auch für den Geschirrspüler geeignet. Nachteil des Materials ist, dass es mit der Zeit matt wird. Darüber hinaus gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass es beim Erhitzen Formaldehyd freisetzt, das gesundheitsschädlich ist. Inwieweit dies für den Hund unter Umständen bedenklich werden könnte, ist nicht bekannt. Hier gilt es auch zu bedenken, dass der Futternapf ja nicht ununterbrochen zur Verfügung steht.

Auf die Größe kommt es an

Was die Formen der Hundenäpfe angeht, müssen Hundebesitzer je nach Platzangebot und Wunsch wählen. Für den Hund ist die Form grundsätzlich nicht ausschlaggebend. Der Futternapf sollte jedoch auf alle Fälle der Größe des Hundes und auch seinen anatomischen Gegebenheiten angepasst sein. Ein Hund mit einer breiten Schnauze benötigt einen größeren Hundenapf als ein Tier mit langer, dünner Schnauze. Es gibt immer wieder Hausgenossen, die es selbst mit einem großen Futternapf schaffen, die gesamte Umgebung mit Futter zu verschmutzen. Hier eignen sich spezielle Unterlagen, die leicht zu reinigen sind und damit den Untergrund optimal schonen. Futternäpfe, die in der Höhe verstellbar sind, sind für gesunde Hunde nicht notwendig. Sie sind allerdings eine gute Investition, wenn der Hund starke Rücken- oder Gelenksprobleme oder eine körperliche Behinderung hat. Idealerweise lassen sich Hundebesitzer einfach von ihrem Gefühl leiten. Dem Hund ist es zumeist völlig egal, woraus er sein Futter frisst.

Jetzt bist Du an der Reihe: Wir freuen uns auf Deine Meinung!

      Hinterlasse einen Kommentar