Hundefutter für den Affenpinscher

Foto eines Affenpinschers © f8grapher

Affenpinscher

Eine der ursprünglichsten wie auch ältesten Hunderassen in Deutschland ist der Affenpinscher. Ein niedlicher kleiner Hund, der jedoch nicht unterschätzt werden sollte.

Charakterzüge

  • intelligent & mutig
  • lebhaft & wachsam
  • anhänglich & freundlich
  • verspielt & frech

Rasse: Affenpinscher

Besonderes Merkmal

Backenbart

Lebenserwartung

12 Jahre und älter

Größe

25 bis 30 cm

Gewicht

4 bis 6 kg

Kennzeichnend für den Affenpinscher ist seine Schopfbehaarung sowie sein Backenbart. Die Augen dieses Vierbeiners sind rund, die Nase ist flach und der Gesichtsausdruck erinnert, passend zu seinem Namen, leicht an einen Affen. Der Oberkiefer ist leicht verkürzt, zudem hat dieser Hund einen Vorbiss. Der Körperbau ist kompakt und kräftig. Das Fell ist rau und hart, schwarz und verfügt über Unterwolle.

Der Affenpinscher ist äußerst lebhaft und begeisterungsfähig. Er liebt das Toben mit Artgenossen und ist mit anderen Hunden gut verträglich. Dieser Vierbeiner ist eigenwillig bis stur und hat auch eine freche Seite. Er ist freundlich, verspielt, intelligent und anpassungsfähig.

Sein Mensch bedeutet ihm alles. So ist er treu, anhänglich und sehr verschmust. Der Affenpinscher sieht sich als Beschützer und ist dabei unerschrocken und mutig.

Die Geschichte des Affenpinschers

Den Affenpinscher wie er heute ist, gibt es bereits sehr lange. Doch seine genaue Abstammung ist unklar. Denn schon früher gab es zahlreiche struppige kleine Hunde auf der ganzen Welt. Eine Theorie besagt, dass diese Hunderasse eine Kreuzung zwischen mopsartigen, asiatischen Hunden und Pinschern ist.

Als Herkunftsland des Affenpinschers gilt Deutschland. Hier gilt er als eine der ältesten Hunderassen, die zugleich am wenigsten verändert wurde. Erste Erwähnungen von Affenpinschern finden sich bereits im Jahr 1879. Und eine ausführliche Rassenbeschreibung findet sich auch schon in Brehms Tierleben von 1890.

Erst langsam ab dem Jahr 1896 erfolgte die Trennung von kurzhaarigen Zwergpinschern und Affenpinschern. Zuvor wurden beide lediglich als Zwergpinscher bezeichnet. Die Trennung von Zwergschnauzer und Affenpinscher erfolgte schließlich mit Gründung des Pinscher-Schnauzer-Clubs.

Haltung und Pflege

Der Affenpinscher ist recht genügsam. Was für ihn am wichtigsten ist, ist seine Bezugsperson. Denn dieser Hund ist sehr menschenbezogen und anhänglich. Ob Haus mit Garten oder Stadtwohnung, diese Hunderasse fühlt sich überall wohl.

Aufgrund seiner Intelligenz ist die Erziehung dieses Vierbeiners nicht schwierig. Sie erfordert jedoch Konsequenz und Geduld, denn der Affenpinscher ist stur und äußerst hartnäckig. Fehler oder Nachgiebigkeit in der Erziehung kann bei dieser Hunderasse zu Problemen führen und aus dem freundlichen Vierbeiner wird dann schnell ein aufbrausender Zeitgenosse.

Wichtig für diesen aufgeweckten Hund ist zudem eine ausreichende Beschäftigung. Beispielsweise durch ausgedehnte Spaziergänge und abwechslungsreiche Spiele im Freien. Aufgrund ihrer geringen Größe werden Affenpinscher meist bezüglich ihrer Ausdauer und auch im Hinblick auf ihren Bewegungsdrang unterschätzt.

Der Affenpinscher ist ein pflegeleichter Hund. Lediglich sein Fell bedarf Aufmerksamkeit und muss regelmäßig gebürstet und getrimmt werden. Ansonsten kann es schnell verfilzen. Die Krallenpflege sollte bei dieser Rasse besser dem Profi überlassen werden, denn das schwarze dichte Fell macht das Krallen kürzen nicht einfacher.

Es erleichtert die Pflege dieses doch recht oft sturen Vierbeiners ungemein, wenn dieser bereits als Welpe daran gewöhnt wird und Pflegerituale geschaffen werden. Auch beim Affenpinscher gilt, dass zu häufiges Waschen, insbesondere mit Shmapoo, gemieden werden sollte. Zumeist genügt ein gründliches Reinigen in Abständen von ein bis zwei Monaten.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Da der Affenpinscher seinen ganz eigenen Kopf hat, ist er vor allem für hundeerfahrene Menschen geeignet, die ihm eine liebevolle, aber konsequente Erziehung zukommen lassen. Und das bereits ab dem Welpenalter. Wie bereits erwähnt, würde sich der Affenpinscher auch in einer Stadtwohnung wohlfühlen. Aber auch diese Hunderasse würde grüne Wiesen sicherlich dem Bürgersteig vorziehen.

Mögliche Probleme

Der Affenpinscher verfügt über eine allgemein robuste Gesundheit. Da es sich um eine der untypischsten Rassen handelt, existieren so gut wie keine rassetypischen Krankheiten.

Wie bei jedem Vierbeiner sollte jedoch auch bei diesem Hund auf die Ernährung geachtet werden, um Übergewicht und daraus resultierende Krankheiten vorzubeugen. Zudem stellt eine gesunde und artgerechte Ernährung den Grundstein für ein langes und vitales Hundeleben.

Fütterung des Affenpinschers

Das wichtigste für einen gesunden Affenpinscher ist die für ihn optimale Ernährung. Besonders muss hier auf den Fleischanteil geachtet werden, schließlich gilt Fleisch als die wichtigste Proteinquelle für den Hund. Viel Fleisch im Futter ist deshalb definitiv ein Muss. Doch auch Gemüse und Obst dürfen nicht vergessen werden, denn beides liefert dem Vierbeiner wertvolle Nährstoffe.

Nicht in das Futter gehören hingegen glutenhaltiges Getreide und andere Füllstoffe, Süßungsmittel sowie chemische Produkte und weitere Zusätze. Ideal für den Affenpinscher ist eine naturbelassene, getreidefreie Fütterung mit hohem Fleischanteil.

Erwachsene Hunde erhalten zwei Mahlzeiten pro Tag. Bei Junghunden wird empfohlen, das Futter auf vier tägliche Mahlzeiten aufzuteilen. Wichtig sind zudem die Ruhepausen nach der Fütterung, welche eine optimale Verdauung und Verwertung des Futters unterstützen können.

Zutaten eines gesunden Hundefutters © belchonock

Welches Futter für den Affenpinscher?

Wir von 1a-hundefutter.de haben uns zur Aufgabe gemacht, Sie durch den Futterdschungel zu führen. Es gibt zahlreiche Hersteller, Marken und unzählige Futtersorten. Mit unseren Hundefutter Tests und Ratgebern möchten wir Ihnen die Wahl erleichtern und einen Durchblick verschaffen. Dabei schreiben wir Ihnen keinesfalls vor, was Sie zu füttern haben. Viel mehr versuchen wir aufzuklären und Ihnen ein Gespür dafür zu vermitteln, dass auch Sie bei der Futterwahl wissen, worauf es zu achten gilt.

So benötigt der Hund viele verschiedene Nährstoffe, um gesund und ausgewogen ernährt zu werden. Hierzu zählen Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Wasser. Ein Alleinfuttermittel sollte stets so abgestimmt sein, dass alle Zutaten in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen und das Futter für eine tägliche Fütterung vollkommen ausreichend und bedarfsdeckend ist.

Zwar sind Hunde hauptsächlich als Karnivoren (Fleischfresser) anzusehen, deren Nahrung sollte jedoch keineswegs aus rein fleischlicher Kost bestehen. In einem abgerundeten Alleinfuttermittel finden sich somit auch Kohlenhydratquellen und vitaminreiches Gemüse oder Obst. Auch hochwertige Öle werden häufig hinzugesetzt, um den Hund mit essentiellen Fettsäuren zu versorgen.

Wer seinen Affenpinscher barfen möchte, der sollte sich mit allen Zutaten auskennen und wissen, dass eine reine Fleischfütterung keineswegs bedarfsdeckend ist. Als Jäger von Beutetieren wurden diese fast zur Gänze verspeist. So wird unter anderem Kalzium aus den Knochen gewonnen, Natrium aus dem Blut und viele wichtige Nährstoffe aus den Organen des Beutetieres. Eine reine Fütterung mit beispielsweise Muskelfleisch könnte demnach zu Mangelerscheinungen führen.

Auf dieser Webseite spezialisieren wir uns auf die Fütterung mit einem Alleinfuttermittel. Achten Sie bei der Wahl eines geeigneten Hundefutters auf eine transparente und offene Deklaration. Wie hoch ist der Fleischgehalt? Welche tierischen Nebenerzeugnisse kommen zum Einsatz und in welcher Menge? Befinden sich Füllstoffe oder zuckerhaltige Zutaten im Futter? Verwendet der Hersteller Chemie, zum Beispiel in Form von Konservierungsstoffen, Farbstoffen oder Aromastoffen?

Meistens genügt ein prüfender Blick auf die Zusammensetzung des Futters und auf die Philosophie des Unternehmens. Auch unabhängige Hundefutter Tests können dabei helfen, das beste Hundefutter für den Affenpinscher zu finden.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Affenpinscher ist ein freundlicher Begleithund, welcher verspielt und seinem Menschen gegenüber treu ist. Da er jedoch auch einen starken Willen hat und stur sein kann, benötigt er eine liebevolle, aber dennoch sehr konsequente Erziehung. Ohne diese kann diese Hunderasse sehr aufbrausend werden.

Diese Hunderasse ist lebhaft, wachsam und mutig. Der Vierbeiner ist an sich genügsam, jedoch sehr menschenbezogen, wodurch er viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung braucht. Beim Spiel wie auch bei den Spaziergängen ist der Affenpinscher sehr ausdauernd.

Die Gesundheit dieses Hundes ist sehr gut. Da er während seiner Geschichte vergleichsweise wenig durch Zucht verändert wurde, ist er zudem auch frei von Rasse-typischen Erkrankungen.

Damit der Vierbeiner auf Dauer gesund bleibt, ist es wichtig ihn vor Übergewicht und den daraus resultierenden Krankheiten zu bewahren. Dafür ist eine naturbelassene und ausgewogenen Ernährung mit hohem Fleischanteil sehr wichtig. Zudem muss die Hundenahrung getreidefrei sowie frei von Süßungsmitteln, Chemie und weiteren Zusätzen sein.

Der Affenpinscher ist erfreulich pflegeleicht. Nur sein Fell muss regelmäßig getrimmt und vor allem gebürstet werden. Bei der Krallenpflege ist Vorsicht geboten, denn diese ist durch das schwarze Fell nicht ganz einfach und sollte deshalb besser durch einen Profi vorgenommen werden. Auch der Tierarzt sollte für vorsorgliche Check-Ups in wiederkehrenden Abständen aufgesucht werden. So können etwaige Beschwerden und Probleme womöglich rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Hundefutter für den Affenpinscher

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Affenpinscher zu finden ist leichter als gedacht. Bei der Wahl eines fertigen Alleinfuttermittels empfehlen wir ein naturbelassenes Nassfutter, mit hochwertigen Fleischzutaten und einer ausgewogenen Zusammensetzung.

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