Hundefutter für den Appenzeller Sennenhund

Appenzeller Sennenhund mit Stock im Maul © michaklootwijk

Appenzeller Sennenhund

Als der wachsame Hütehund ist der Appenzeller Sennenhund bekannt. Dieser liebenswerte Hund ist fröhlich, lernwillig und lebhaft. Neben diesen Eigenschaften gibt es jedoch noch weitaus mehr über den Vierbeiner zu erfahren. Über seine Herkunft, die richtige Haltung und über das optimale Hundefutter für den Appenzeller Sennenhund.

Charakterzüge

  • wachsam & fröhlich
  • selbstsicher & -bewusst
  • temperamentvoll & mutig
  • lebhaft & beschützend

Rasse: Appenzeller Sennenhund

Fellfarbe

dreifarbig

Lebenserwartung

8 bis 12 Jahre

Größe

50 bis 58 cm

Gewicht

25 bis 30 kg

Diese Hunderasse zählt zu den mittelgroßen Hunden. Der Körper des Appenzellers ist muskulös und fast schon quadratisch gebaut. Markant ist die Rute des Tieres, welche oftmals liebevoll als Posthorn bezeichnet wird. Dieser Vierbeiner ist äußerst beweglich und flink. Das Fell des Appenzeller Sennenhundes ist stets dreifarbig, kurz, fest und glänzend mit dichter Unterwolle.

Der Appenzeller Sennenhund ist lebhaft, wachsam und selbstsicher. Seinen Menschen ist er stets ein guter Begleiter. Wenn es sein muss, verteidigt der furchtlose Vierbeiner seine Menschen und sein Heim. Der temperamentvolle Hund ist stets freundlich, Fremden gegenüber zeigt er sich allerdings anfangs eher misstrauisch.

Appenzeller Sennenhund in der Natur

Appenzeller Sennenhund in der Natur © Vsfotos

Die Geschichte des Appenzeller Sennenhundes

Die Vorfahrern der heutigen Appenzeller Sennenhunde waren alte Bauernhunde aus der schönen Schweiz. Diese Tiere lebten in den Tälern und Bergen auf Bauernhöfen und bewachten Mensch, Vieh und Hof. Auch das Ziehen von kleinen Hunde-Karren sowie das Treiben von Viehherden zählte zu den Aufgaben dieser Hunde.

Erst vor rund 100 Jahren wurden die Sennenhunde in verschiedene Rassen unterteilt. Zur Unterscheidung der Rassen legten Züchter um 1913 die markante Fellfärbung der Appenzeller fest.

Haltung und Pflege

Der Appenzeller Sennenhund ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund. Er benötigt deshalb ein Haus mit Garten, wo er toben und rennen kann. In einer Stadtwohnung ist dieser Vierbeiner nicht glücklich. Er braucht körperliche und geistige Auslastung. Diverse Hundesportarten eignen sich für diese Rasse aufgrund ihrer Vielseitigkeit optimal. Auch Such- und Intelligenzspiele sollten dem Appenzeller angeboten werden. Eine konsequente, aber dennoch liebevolle Erziehung sollte bei diesen Hunden bereits ab dem Welpenalter erfolgen.

Diese Hunderasse ist erfreulich pflegeleicht. Lediglich das Fell sollte gelegentlich gründlich gebürstet werden.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Aufgrund seines Temperaments ist der Appenzeller Sennenhund nicht für blutige Anfänger*innen geeignet. Eine gewisse Hundeerfahrung ist bei dieser Rasse sehr zu empfehlen. Künftige Halter*innen sollten sich bewusst sein, dass dieser Hund bei Wind und Wetter seine Bewegung braucht und selbst bei schlechtem Wetter gerne draußen ist und viel Auslauf und Beschäftigung benötigt. Für Stubenhocker ist diese Rasse somit nicht geeignet.

Mögliche Probleme

Zu den rassetypischen Krankheiten dieser Hunde zählen Probleme mit den Augen, den Knien sowie der Hüfte. Abgesehen davon ist die Gesundheit dieser Hunderasse jedoch robust.

Fütterung des Appenzeller Sennenhundes

Jede/r Hundehalter*in wünscht sich ein möglichst langes Leben für sein Tier. Umso wichtiger ist es, dem Appenzeller Sennenhund die für ihn optimale Ernährung zukommen zu lassen. Denn eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist der Schlüssel für ein langes Hundeleben.

Für die Hundegesundheit sind vor allem Proteine wichtig. Fleisch ist der wichtigste Lieferant dafür. Deshalb muss das Appenzeller Sennenhund Hundefutter über einen besonders hohen Fleischanteil verfügen. Neben Fleisch sind jedoch auch andere Zutaten wichtig, wie Gemüse oder auch Obst. Denn diese liefern dem Vierbeiner ebenfalls sehr wichtige Nährstoffe.

Absolute No Go’s im Bezug auf das Futter für den Appenzeller sind Getreide, Fette und auch weitere unnötige Zusätze wie Süßungsmittel und Aromen. Hundefutter mit diesen Inhaltsstoffen ist nicht nur ungeeignet für diesen Hund, sondern auch höchst ungesund.

Um den Appenzeller Sennenhund das optimale Hundefutter zu geben, muss auf ausgewogene und naturbelassene Futtermittel gesetzt werden. Nur diese liefern dem Hundekörper all das, was er wirklich braucht.

Welches Futter für den Appenzeller Sennenhund?

Als zertifizierte Ernährungsberater*innen befassen wir uns hier auf 1a-hundefutter.de jeden Tag mit einer artgerechten Hundeernährung. Doch was bedeutet das überhaupt? Ab wann ist eine Ernährung artgerecht und welche Zutaten sollten im Hundefutter für Ihren Appenzeller Sennenhund enthalten sein? Wir geben Ihnen nachfolgend ein paar Tipps aus dem Alltag der Hundeernährung.

Wir betonen immer wieder das Fleisch die größte Menge im Futter ausmachen sollte, da dieses die wichtigste Proteinquelle für Ihren Vierbeiner darstellt und zu einer gesunden Ernährung Ihres Appenzeller Sennenhunds beiträgt. Es kommt einer artgerechten Ernährung am Nächsten und liefert wertvolle Nährstoffe. Doch heute wollen wir Sie über einen zweiten wichtigen Teil im Futter aufklären: Fette. Hier spielt, genauso wie beim Fleisch, die Qualität eine wichtige Rolle. Nur in hochwertigen Ölen und Fetten sind essenzielle Fettsäuren enthalten, die für den Hund lebensnotwendig sind. Der Hundekörper kann diese selber nicht herstellen und ist daher darauf angewiesen, diese über sein Futter aufzunehmen. Essenzielle Fettsäuren sind hauptsächlich in pflanzlichen Ölen enthalten, aber auch tierische Fette wie Fischöl (insbesondere Lachsöl) enthalten wichtige Omega-6 und Omega 3-Fettsäuren. Fettsäuren tragen zu einer ordnungsgemäßen Funktion des Nervensystems bei sowie zur Hirntätigkeit, Fruchtbarkeit und zum Sehvermögen. Außerdem stellt es einen gut verwertbaren Energielieferanten dar und sollte Teil in einem hochwertigen Hundefutter für Ihren Appenzeller Sennenhund sein. Jedoch Achtung: zu viel Fett kann beim Hund zu Übergewicht führen und somit schwere Erkrankungen nach sich ziehen. Folgenden Öle sind gut verträglich: Hanföl, Lachsöl, Olivenöl, Distelöl, Maisöl und Fischöl. 

Doch was können die Folgen eines Fettmangels sein? Dies kann sich in Wachstums- und Fortpflanzungsstörungen äußern. Leistungsabfall und Gewichtsabnahme können ebenfalls ein weiteres Indiz sein. Struppiges Fell, gerötete Haut, Schuppen und schlecht heilende Wunden sollten in jedem Fall ein Warnsignal für jede/n Hundehalter*in sein. Bei Fettmangel oder auch qualitativ schlechten Fetten kann es zu bakteriellen Entzündungen und Bildung von Ekzemen sowie Juckreiz oder Haarausfall kommen. Falls Sie eine Mangelerscheinung bei Ihrem Hund feststellen, ist es steht ratsam, den Tierarzt aufzusuchen. 

Neben Fetten und Proteinen fehlen noch die Kohlenhydrate. Diese bringen elementare Nährstoffe für Ihren Vierbeiner. Wichtig ist hierbei, dass diese zerkleinert werden, denn anders als beim Menschen, beginnt die Verdauung der Kohlenhydrate erst im Dünndarm. Nur so können diese optimal verwertet werden und über die Darmwand zur Energiegewinnung aufgenommen werden.

Das Hundefutter für Ihren Appenzeller Sennenhund sollte also fleischreich sein, hochwertige Öle enthalten sowie Obst und Gemüse. Getreide mit Gluten, Aromen, Süßungsmittel und Konservierungsstoffe sollten nicht enthalten sein. Mit dem richtigen Hundefutter für den Appenzeller Sennenhund unterstützen Sie ein aktives und gesundes Lebens Ihres Hundes.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der lebhafte Appenzeller Sennenhund ist sehr menschenbezogen und aufmerksam. Seinen Menschen möchte er gefallen. Fremden Menschen gegenüber ist er anfangs jedoch misstrauisch und wachsam. Anderen Tieren begegnet dieser Vierbeiner stets freundlich. Die Rasse ist optimal als Familienhund geeignet. Im Ernstfall verteidigt der Vierbeiner seine Familie und sein Revier mutig.

Aufgrund seines Temperaments ist diese Hunderasse nur bedingt für Anfänger*innen geeignet. Künftige Halter*innen sollten deshalb zumindest bereits ein wenig Erfahrung mit Hunden gesammelt haben. Der Appenzeller braucht neben der körperlichen Auslastung auch die geistige Förderung. Daher sollten seine Menschen aktiv sein und dem Hund neben Spaziergängen auch Joggen, Radfahren und Hundesport sowie Intelligenzspiele und andere Beschäftigung anbieten. Zudem wird für die Haltung dieses Hundes ein Haus mit Garten empfohlen. Eine konsequente und liebevolle Erziehung sollte diese Hunderasse bereits als Welpe genießen dürfen.

Dieser Sennenhund ist erfreulich pflegeleicht. Sein kurzes Fell benötigt keine intensive Pflege, gelegentliches Bürsten reicht vollkommen aus. Diese Rasse verfügt über eine robuste Gesundheit, rassetypisch neigt sie jedoch zu Augen-, Hüft- und Knieproblemen.

Um dem Vierbeiner ein gesundes und möglichst langes Leben zu schenken, muss auf die richtige Ernährung des Appenzeller Sennenhundes geachtet werden. Diese ist fleischreich, naturbelassen und frei von Getreide und anderen unnötigen Zusatzstoffen. In unserem Hundefutter Test stellen wir Ihnen viele Marken vor, welche uns persönlich in der Praxis überzeugen konnten.

Hundefutter für den Appenzeller Sennenhund

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Appenzeller Sennenhund zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

Wir freuen uns über jeden Kommentar!

Ihr Kommentar zum Beitrag

Hundefutter Test 2022