Hundefutter für den Beagle

Ein typischer Beagle © 5seconds

Beagle

Der freundliche Beagle ist als lebhafter Jagdhund bekannt. Er ist treu, aufmerksam und es gibt noch so vieles mehr über diesen Vierbeiner zu erfahren. Über das ideale Hundefutter für den Beagle, über seine Geschichte und auch über die richtige Haltung.

Charakterzüge

  • intelligent & dickköpfig
  • lebhaft & verspielt
  • freundlich & treu
  • liebevoll & ausgeglichen

Rasse: Beagle

Fellfarbe

zwei- oder dreifarbig

Lebenserwartung

12 bis 15 Jahre

Größe

33 bis 40 cm

Gewicht

10 bis 18 kg

Der Beagle zählt zu den mittelgroßen Hunden. Der Körper der Rasse ist kompakt, seine Beine sind kräftig und kurz. Die Rute wir stets erhoben getragen. Laut Rassebeschreibung muss die Rutenspitze des Beagles weiß sein. Seine abgerundeten Hängeohren sitzen tief am langen Kopf. Das kurze, seidige Fell gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Die häufigsten Musterungen sind zweifarbig braun/weiß, rot/weiß, gelb/weiß oder auch dreifarbig in schwarz/braun/weiß. Einzig lederbraun ist als Fellfarbe nicht zulässig.

Dieser Vierbeiner ist stets freundlich und liebevoll seinen Artgenossen und auch seinen Menschen gegenüber. Fremden begegnet der Beagle stets freundlich. Er passt sich seiner Umgebung und seinen Menschen an. Aggressionen kennt diese Hunderasse nicht. Der Beagle ist lebhaft und verspielt. Durch seine Intelligenz hat er allerdings auch einen ziemlichen Dickkopf und handelt gerne selbständig. Diese Rasse hat einen ausgeprägten Jagdsinn, der nur schwer abtrainierbar ist. Auch nach langjähriger und intensiver Erziehung kann man beim Beagle nicht sicher sein, dass er der Duftspur eines Hasen widerstehen kann.

Beagle Welpe beim Spielen mit dem Ball © Lunja87

Die Geschichte des Beagles

Ursprünglich wurde die Rasse in England gezüchtet. Hier wurden die Vierbeiner zur Jagd auf Hasen und kleines Wild eingesetzt. Unter anderem waren ihre Aufgaben, die Beute zu verfolgen und die Tiere aufzuspüren. Die direkten Vorfahren dieser Hunde stammen aus Frankreich. Während des Hundertjährigen Kriegs wurden viele Vierbeiner von Engländern mit nach Hause genommen. Sie nannten die Hunde „Southern Hounds“. Wie es letztendlich zum Namen Beagle kam, ist unklar.

In England wurden die Hunde mit den einheimischen Talbots gekreuzt. Erstmals namentlich erwähnt wurde die Rasse im Jahr 1515 in den Haushaltsbüchern von Heinrich VIII. 1615 findet sich erstmals die Erwähnung der Rasse „Little Beagle“. Aufgrund ihrer Größe wurden die Tiere in die Satteltasche des Jägers transportiert. Bereits 100 Jahre später erklärte der Brite Gervase Markhams den Beagle zu einem der wichtigsten Jagdhunde. Die offizielle Anerkennung erfolgte jedoch erst im Jahr 1890.

Haltung und Pflege

Dadurch dass diese Rasse anpassungsfähig ist, eignet sich sowohl eine Stadtwohnung als auch ein Haus mit Garten als Zuhause für den Beagle. Wobei darauf geachtet werden sollte, dass der Garten ausbruchssicher ist. Da der Beagle lebhaft ist und viel Auslauf benötigt, sollte der Mensch viel und gerne in der Natur unterwegs sein. Empfohlen wird, dass diese Hunderasse stets angeleint ist, da ihr Jagdtrieb doch sehr ausgeprägt ist. Außerdem sollte viel Ausdauer und Geduld bei der Erziehung mitgebracht werden. Eine konsequente und liebevolle Erziehung ist bei dieser dickköpfigen Rasse daher ein Muss.

Der Beagle eignet sich optimal für die Rudelhaltung. Denn diese Tiere sind sehr sozial. Ein ausgewachsener Beagle ist ein guter Begleiter beim Radfahren oder Joggen. Sehr gut angenommen werden auch Suchspiele. Hierbei wird der Hund geistig gefordert und kann seine Spürnase einsetzen.

Durch das kurze und glatte Fell benötigt der Beagle wenig Pflege. Gelegentliches Bürsten genügt in Bezug auf das Fell. Des Öfteren sollten die Schlappohren auf Parasiten überprüft werden. Auch seine Krallen sollten regelmäßig angeschaut und bei Bedarf gekürzt werden.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Durch seinen Dickkopf und den ausgeprägten Jagdinstinkt, ist der Beagle leider nicht für komplette Anfänger geeignet. Die künftigen Halter*innen sollten bereits Erfahrungen mit Hunden gesammelt haben. Ideal für den Beagle sind Menschen, die viel Zeit in der Natur verbringen, sich durchsetzen können und wissen, wie viel Geduld eine gute Erziehung einfordert.

Mögliche Probleme

Die Rasse ist im Allgemeinen was ihre Gesundheit betrifft sehr robust. Dennoch leiden Beagle häufiger an Bandscheibenvorfällen, Augenerkrankungen, Ohrenentzündungen und Entzündungen des Rückenmarks.

Fütterung des Beagles

Eine übermäßige oder auch falsche Fütterung zählt zu den größten Risikofaktoren für Hunde. Denn Krankheiten sowie Fettleibigkeit sind die Folge davon. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist deshalb sehr wichtig.

Fleisch ist für den Hund die wichtigste Proteinquelle. Das optimale Hundefutter für den Beagle ist deshalb reich an tierischen Zutaten. Auch Gemüse und Obst dürfen gerne im Futtermittel enthalten sein, denn beides liefert weitere wichtige Nährstoffe. Eine gesunde Kohlenhydratquelle, wie Kartoffel, Hirse oder Reis, sollte zu einem gewissen Anteil ebenfalls im Futter enthalten sein.

Absolut ungeeignet für die Beagle Fütterung sind Produkte, welche Getreide, chemische Zusätze, Aromen oder auch Süßungsmittel beinhalten. Ein solches Hundefutter kann der Gesundheit des Vierbeiners schaden. Das ideale Hundefutter für den Beagle verfügt über einen hohen Fleischgehalt, ist getreidefrei, ausgewogen und naturbelassen.

Welches Futter für den Beagle?

Von A wie Anifit bis Z wie ZooRoyals Eigenmarke MoonRanger: die Liste an Hundefutter-Herstellern ist lang und wird gefühlt täglich länger. Frische Hundebesitzer*innen haben es daher nicht leicht, sich im immer dichter werdenden Futterdschungle zurechtzufinden.

Genau aus diesem Grund haben wir diese Seite ins Leben gerufen: um aufzuklären, unsere Ansicht einer artgerechten Hundeernährung zu teilen und auch Ihnen die Chance zu geben, sich im Futtermarkt zurechtzufinden.

In unseren Hundefutter Tests werfen wir einen kritischen Blick auf die besten Hundefutter auf dem Markt. Sie können sich daher Ihre Futtersuche erleichtern, indem Sie unsere Praxistests durchforsten oder sich direkt unsere Testsieger ansehen.

Doch was wir können, das können Sie mit einigen Tipps und Tricks auch: ein gutes von einem minderwertigen Hundefutter unterscheiden. Stellen Sie sich beim nächsten Besuch im Fachhandel also die folgenden Fragen, wenn Sie sich nicht sicher sind, zu welchem Futter Sie greifen sollten:

Die Nahrung eines Hundes sollte hauptsächlich aus tierischen Zutaten bestehen. Wie hoch ist der Fleischgehalt im Futter? Welche tierischen Nebenerzeugnisse werden verwendet? Erhalte ich Informationen zu allen verwendeten Nutztieren? Wie hoch ist der Anteil an Muskelfleisch? Nicht immer ist Fleisch Hauptbestandteil des Futters, nur weil es an prominenter erster Stelle der Deklaration steht. Einige Hersteller arbeiten mit Tricks und unterteilen die restlichen Zutaten zum Beispiel in Mais, Maiskleber, Bruchmais und vieles mehr, nur damit die Fleischzutat an erster Stelle steht. Werfen wir einen genaueren Blick in Richtung Zusammensetzung: befindet sich Getreide im Futter? Wenn ja, welches und wie viel? Werden alle Zutaten transparent mit Prozentangaben aufgelistet? Wie lang ist die Liste an Zusatzstoffen? Welche Zusatzstoffe verwendet der Hersteller?

Zugegeben: dies sind nur einige wenige Punkte, auf welche wir in unseren Hundefutter Tests geachtet haben. In unserem Buch Das 1x1 der artgerechten Hundeernährung zeigen wir Ihnen, wie auch Sie kinderleicht ein gutes Hundefutter für Ihren Beagle erkennen.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Beagle ist ein lebhafter, freundlicher und kompakter Hund. Fremden gegenüber begegnet der Vierbeiner stets freundlich. Er ist ein Rudeltier, schätzt seine Artgenossen und begegnet ihnen wie auch seinen Menschen niemals aggressiv.

Durch sein lebhaftes Wesen braucht diese Rasse viel Bewegung. Die Hunde wollen jedoch auch geistig gefördert werden. Hier bieten sich Suchspiele an. Erwachsene Tiere können auch zum Radfahren oder Joggen mitgenommen werden.

Diese Hunderasse gehört in die Hände eines erfahrenen Halters. Eine konsequente, strukturierte und zudem liebevolle Erziehung muss bereits in jungen Jahren erfolgen. Durch die Sturheit des Hundes brauchen die Halter*innen viel Geduld und Ausdauer bei der Erziehung. Der Beagle ist ein Jagdhund und hat in der Regel auch einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt. Daher wird empfohlen, den Hund, trotz guter Erziehung, nicht frei laufen zu lassen.

Um dem Hund ein möglichst gesundes und auch langes Leben zu ermöglichen, ist die optimale Ernährung für den Beagle äußert wichtig. Das ideale Beagle Hundefutter weist einen hohen Fleischgehalt auf, ist naturbelassen, ausgewogen und frei von Getreide und chemischen Zusätzen.

Hundefutter für den Beagle

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Beagle zu finden ist leichter als gedacht. Naturbelassene tierische Zutaten sollten dabei Hauptbestandteil des Futters sein und können mit Obst, Gemüse und gesunden Kohlenhydratquellen abgerundet werden.

Wir freuen uns über jeden Kommentar!

Ihr Kommentar zum Beitrag

Hundefutter Test 2021