Hundefutter für den Bobtail

Bobtail (Alter Englischer Schäferhund) © cynoclub

Bobtail

Ein energiegeladenes und kinderliebes Fellknäuel, das ist der Bobtail. Neben seiner liebenswürdigen Art und seinem besonderen Aussehen gibt es jedoch noch weitaus mehr über diesen Hund zu erfahren. Zum Beispiel über eine gesunde Fütterung des Bobtails.

Charakterzüge

  • ausgeglichen & kinderlieb
  • loyal & verspielt
  • ausdauernd & energetisch
  • liebevoll & gutmütig

Rasse: Bobtail

Fellfarbe

grau, blau, weiß

Lebenserwartung

12 bis 14 Jahre

Größe

55 bis 65 cm

Gewicht

bis 40 kg

Das wohl bekannteste Kennzeichen des Bobtails ist dessen zotteliges, sehr üppiges Fell mit Unterwolle. Die Fellfarbe variiert von grau über grizzle bis hin zu einem schönen Blauton. Der Körper dieser Hunderasse ist kompakt, aber dabei kräftig und muskulös. Die Farbe der Augen ist dunkel, in einigen Fällen auch blau.

Der Bobtail zeigt einen liebevollen, anhänglichen und ausgeglichenen Charakter, der jedoch auch Temperament hat. Dieser Vierbeiner ist anpassungsfähig, sensibel, kinderlieb und wachsam.

Die Geschichte des Bobtails

Der Bobtail zählt mit zu den ältesten Rassen Großbritanniens und ist auch unter der Bezeichnung Old English Sheepdog bekannt. Die frühen britischen Hütehunde sowie die europäischen Schäferhunde gelten als seine Vorfahren.

Die Aufgabe dieser Hunderasse war seit jeher der Viehtrieb. Die Zucht mit dem für den Bobtail charakteristischen Fell erfolgte aufgrund der rauen Witterungsbedingungen in Großbritannien. Mit Rückgang der Viehhaltung veränderte sich auch das Leben des Bobtails. Er wurde mehr und mehr zum Familienhund.

Erstmalige Erwähnungen dieser Hunderasse finden sich bereits zu Anfang des 18. Jahrhunderts. Die erste bildliche Darstellung findet sich auf einem Gemälde aus dem Jahr 1771. Im Jahr 1888 folge die Rasse-Anerkennung durch den Britischen Kennel Club.

Haltung und Pflege

Aufgrund seines großen Bewegungsdrangs benötigt der Bobtail eine sportliche und ebenso bewegungsfreudige Familie. Die Halter*innen eines solchen Hundes müssen sich bereits vorab über die hohe Energie des Tiers bewusst sein und auch darüber, dass er sehr viel Auslauf benötigt. Ideal sind lange Spaziergänge - und das bei jedem Wetter.

Neben der körperlichen Beschäftigung bedarf der intelligente Bobtail auch geistiger Ansprache. Die perfekte Beschäftigung bieten somit beispielsweise Dog Dancing oder auch Agility.

Alleine bleibt dieser Vierbeiner nur äußerst ungern. Er fordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit von seinem Menschen und holt sich diese auch gerne mal durch Herumblödelei.

An sich handelt es sich beim Bobtail um einen Hund mit geringem Pflegeaufwand. Lediglich das Fell bringt so einiges an Arbeit mit sich. Um ein Verfilzen des Hundefells zu vermeiden, sollte es zwei- bis dreimal wöchentlich sorgfältig gebürstet werden. Nach dem Spaziergang muss das Fell kontrolliert und gegebenenfalls gebürstet werden.

Nach der Fütterung sollten die Barthaare des Vierbeiners gereinigt werden, da sie andernfalls verkleben können. Wichtig ist zudem, die Hundehaare im Augenbereich zu kürzen, damit sie dem Bobtail nicht in die Augen hängen.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Aufgrund seiner Ausgeglichenheit und Anhänglichkeit ist der Bobtail auch für Hunde-Anfänger*innen geeignet. Wichtig ist jedoch eine liebevoll-konsequente Erziehung. Unter anderem auch deshalb, um ihn in seiner freudigen Erregung zu lenken, in der er auch gerne an Menschen hochspringt.

Diese Hunderasse verfügt über einen hohen Bewegungsdrang, sodass ein Haus mit Garten für den Bobtail ideal ist. Auch aufgrund seiner Größe. Als Wohnungshund ist dieser Vierbeiner nur bedingt geeignet.

Mögliche Probleme

Im Sommer kann das dichte Fell des Bobtails zu Problemen führen. Und zwar dann, wenn er überhitzt. Es ist somit wichtig, dem Hund im Sommer ein kühles Plätzchen im Schatten zur Verfügung zu stellen und natürlich ausreichend Wasser. Abhilfe für das Problem der Überhitzung kann zudem eine Schur bringen.

Allgemein verfügt der Bobtail über eine robuste Gesundheit. Bei unzureichender Fellpflege im Bereich der Augen kann es zu Augenentzündungen kommen. Für Entzündungen der Augen ist diese Hunderasse allgemein anfällig. Ebenso für grauen Star und Hüftgelenksdysplasie. Auch Erkrankungen der Lunge und der Atemwege sowie Taubheit können vorkommen.

Fütterung des Bobtails

Die richtige Ernährung ist ausschlaggebend für ein langes und vor allem gesundes Bobtail-Leben. Aufgrund seines ausgeprägten Bewegungsdrangs hat diese Hunderasse einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Bei falscher oder auch übermäßiger Fütterung des Bobtails drohen Krankheiten sowie Fettleibigkeit. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für diese Hunderasse äußerst wichtig.

Da Fleisch die wichtigste Proteinquelle für die Vierbeiner darstellt, muss das Hundefutter für den Bobtail einen besonders großen Fleischanteil aufweisen. Aber auch Gemüse und Obst dürfen bei der Fütterung des Bobtails nicht fehlen. Schließlich liefert beides weitere wichtige Nährstoffe, Mineralien und Vitamine für das Tier. Auch hochwertige Öle und Ballaststoffe ergänzen ein ausgewogenes Futter für den Bobtail. 

Produkte, welche Aromen, glutenhaltiges Getreide, undefinierte Fette, Süßungsmittel oder weitere Zusatzstoffe oder gar chemische Zusätze enthalten, sollten Bobtail-Halter*innen keinesfalls verfüttern.

Das ideale Hundefutter für den Bobtail ist fleischreich, ausgewogen und uneingeschränkt naturbelassen. Ausgewachsene Bobtails bekommen täglich zwei Mahlzeiten. Junghunde erhalten bis zu vier Mahlzeiten täglich. Stellen Sie Ihrem Bobtail außerdem ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung. 

Welches Futter für den Bobtail?

Als zertifizierte Ernährungsberater*innen befassen wir uns hier auf 1a-hundefutter.de jeden Tag mit einer artgerechten Hundeernährung. Heute wollen wir Ihnen ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, so dass auch Sie erkennen können, ob es sich um ein hochwertiges und gesundes Hundefutter für Ihren Bobtail handelt. Ein Blick auf die Futterrückseite oder die Website des Herstellers kann dabei helfen. 

Drei Aspekte stehen bei der Futtermittelwahl im Vordergrund: die Zusammensetzung, ungenügende Zutaten und die Inhaltsstoffe bzw. die Qualität. 

Die Liste der Inhaltsstoffe sollte möglichst kurz und transparent sein. Transparent bedeutet im besten Falle, dass die Bestandteile zu 100 Prozent nachzuvollziehen sind. Das heißt, dass hinter jedem einzelnen Inhaltsstoff ein Prozentanteil stehen sollte. Die Inhaltsstoffe sind außerdem immer der Menge entsprechend aufgelistet. Wenn diese beiden Kriterien erfüllt sind, dann spricht man von einer offenen Deklaration. Wir sind der Meinung, dass sich ein gutes Produkt nicht hinter einer schwammigen Deklaration verstecken muss. Denn wer gute Zutaten verwendet, erwähnt diese auch.

Bei einer geschlossenen Deklaration werden die Inhaltsstoffe hingegen nur in Nährstoffgruppen angegeben und man erfährt die genaue Zusammensetzung nicht. Das heißt das sich dahinter einiges verbergen kann. Beispielsweise wird häufig von ungenügenden Zutaten gesprochen. Dabei geht es meist um undefinierte und minderwertige tierische Nebenerzeugnisse. Diese können beispielsweise sein: Haut, Schwarte, Euter, Federn, Hörner, Wolle, Därme und mehr.

Der Mittelweg ist die halb offene Deklaration, wobei die einzelnen Zutaten in der Reihenfolge ihrer relativen Menge angeführt werden. Dabei beziehen sich die Mengen meist auf den natürlichen Zustand des Produktes.

Aber auch bei einer offenen Deklaration bleiben noch viele Fragen offen. Am wichtigsten ist, dass ein hoher Fleischanteil enthalten ist. Daneben sind hochwertige Fettsäuren, Obst, Gemüse sowie Ballaststoffe von Bedeutung. Folgenden Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein: Geschmacksverstärker, Tier- und Knochenmehle, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Zucker oder synthetische Vitamine. Auch Getreide bzw. Gluten gehört nicht in ein hochwertiges Hundefutter. Kleine Mengen von Kohlenhydraten in Form von Obst und Gemüse reichen vollkommen aus. Außerdem wird es häufig als billiger Füllstoff verwendet und reduziert damit meist den Fleischanteil.

Achten Sie also immer genau auf die Inhaltsstoffe, hinterfragen Sie Begriffe und schauen Sie darauf, dass ein ausreichend hoher Fleischanteil in guter Qualität in dem Hundefutter für Ihren Bobtail enthalten ist. Auf diese Art und Weise können Sie ein glückliches, vitales und aktives Leben Ihres Hundes unterstützen. 

Dieses war nur ein kleiner Einstieg in das Thema der Deklaration und worauf Sie bei einem artgerechten Futter achten sollten. Häufig werden Sie noch über weitere fremde Begriffe wie Rohfett, Rohwasser oder anderes stolpern. Wenn Sie sich noch näher mit dem Thema auseinandersetzen wollen, dann empfehlen wir Ihnen unser Buch: Das 1x1 der artgerechten Hundeernährung. 

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Beim Bobtail handelt es sich um einen liebenswürdigen, kinderlieben, aber auch energiegeladenen Hund, der sich um sich die Aufmerksamkeit seines Menschen zu sichern, gerne auch mal den Clown spielt. Eine liebevolle, aber konsequente Erziehung ist bei dieser Hunderasse sehr wichtig.

Aufgrund seines hohen Bewegungsdrangs benötigt der Bobtail ein Haus mit Garten und ist für die Wohnungshaltung nur sehr bedingt geeignet.

Geistige wie auch körperliche Beschäftigung sind für den Bobtail ein Muss. Besonders geeignet sind dafür, neben ausgedehnten Spaziergängen bei jeder Witterung, auch Agility oder Dog Dancing.

Ein besonderes Augenmerk muss bei dieser Hunderasse auf die Fellpflege gerichtet werden, da das Hundefell sonst stark verfilzen kann.

Was die Gesundheit dieses Vierbeiners betrifft, so ist diese robust. Allerdings neigen diese Hunde zu Hüftgelenksdysplasie und Augenentzündungen.

Das ideale Bobtail Hundefutter ist ausgewogen und naturbelassen mit einem hohen Anteil tierischer Proteine, gewonnen aus hochwertigen Zutaten und ergänzt mit weiteren Zutaten wie Obst, Gemüse und Ölen.

Hundefutter für den Bobtail

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Bobtail zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

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