Hundefutter für die Deutsche Dogge

Deutsche Dogge

Der selbstbewusste Wachhund, so wird die Deutsche Dogge oftmals beschrieben. Diese Hunderasse ist souverän, anhänglich, wachsam und feinfühlig. Doch es gibt noch viel mehr über diesen eleganten Hund zu erfahren. Über seine Geschichte, seine Haltung und natürlich über das ideale Hundefutter für die Deutsche Dogge.

Charakterzüge

  • freundlich & anhänglich
  • selbstsicher & -bewusst
  • wachsam & reserviert
  • liebevoll & sensibel

Rasse: Deutsche Dogge

Fellfarbe

verschieden

Lebenserwartung

8 bis 10 Jahre

Größe

72 bis 86cm

Gewicht

bis 90 kg

Die Deutsche Dogge strahlt mit ihrer Körpergröße und der Körperhaltung einen gewissen Stolz aus. Das glatte Fell liegt nah an, glänzt und ist kurz. Typische Fellfarben des Vierbeiners sind: Gelb, Schwarz, Blau, Gestromt oder Schwarz-Weiß gefleckt. Der Kopf bzw. die Schnauze ist lang gezogen. Diese Rasse hat von Natur aus Hängeohren.

Durch die Körpergröße wirkt die Deutsche Dogge oftmals einschüchtern. Dabei ist diese Rasse sehr liebevoll und verschmust. Zu ihren Bezugspersonen sind diese Vierbeiner anhänglich und sensibel. Fremden gegenüber wirken die sanften Riesen erstmals reserviert. Mit anderen Haustieren kommt die Deutsche Dogge zurecht.

Die Geschichte der Deutschen Dogge

Diese Hunderasse entstand durch Kreuzungen zwischen Windhunden, Bullenbeißern und Jagdhunden. Im 16. Jahrhundert wurde diese Hunderasse durch ihre Größe vor allem beim Adel beliebt. Die Deutsche Dogge war auf den Höfen der Adeligen gern gesehen und galt als Statussymbol für Reichtum und Titel. Der Vierbeiner diente zu dieser Zeit zur Hetzjagd, aber auch für die Jagd auf Wölfe und Bären wurde er eingesetzt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Adeligen immer stärker das Interesse an der Deutschen Dogge. Sie hatte bei der Jagd ausgedient und fand sich somit im Laufe der Zeit vermehrt bei Privathaushalten.

Der Rassestandard für diese Vierbeiner wurde bereits 1880 festgelegt. Damit ist die Deutsche Dogge die älteste moderne Rasse Deutschlands. 1888 wurde der erste Deutsche Dogge Klub gegründet. Das Zuchtziel lag hier auf einen repräsentativen und eleganten Begleiter und Beschützer.

Haltung und Pflege

Die Deutsche Dogge ist sehr auf ihre Bezugsperson fixiert und anhänglich. Dieser Vierbeiner ist verschmust und braucht die Zuwendung seiner Halterin bzw. eines Halters. Aus diesem Grund sollte der Mensch viel Zeit für seine Dogge aufbringen können und den Hund möglichst nicht alleine lassen.

Ideal für die Haltung der Deutschen Dogge ist ein Haus mit Garten. In einer Stadtwohnung fühlt sich dieses große Tier nicht wohl. Zum einen wegen des Platzbedarfes, zum anderen jedoch auch aufgrund des für eine Stadt typischen Lärms.

Trotz seiner Größe braucht dieser Vierbeiner nicht extrem viel Auslauf. Ausgedehnte Spaziergänge genügen diesem treuen Begleiter. Doch keinesfalls vergessen werden darf auch die geistige Auslastung. Denn diese Hunderasse ist sehr intelligent und möchte das auch zeigen.

Die Pflege beansprucht dank des kurzen Fells nicht viel Zeit. Gelegentlich sollte der Hund gebürstet werden, um kleinere Verschmutzungen zu entfernen. Regelmäßig sollten die Krallen gekürzt werden. Hierfür empfiehlt sich auch der Besuch beim Tierarzt.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Aufgrund ihrer Größe ist die Deutsche Dogge leider nicht für Anfänger geeignet. Künftige Halter*innen sollten unbedingt bereits Erfahrungen mit großen Hunden gesammelt haben. Aufgrund des sensiblen Charakters dieses Vierbeiners sollte unbedingt auf eine liebevolle, konsequente Erziehung geachtet werden. Laute Geräusche und Schreien müssen bei dieser Rasse vermieden werden.

Mögliche Probleme

Aufgrund ihrer Größe neigt die Deutsche Dogge leider zu mehreren Krankheiten. Unter anderem leiden die Tiere oft an Magendrehung, Kreuzbandrissen, Wobbler-Syndrom, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, Spondylose und Herzproblemen (DKM). Zudem sind sie anfällig für Allergien und Nierenversagen. Auch die Schlappohren benötigen viel Pflege und Aufmerksamkeit.

Welches Futter für die Deutsche Dogge?

Als zertifizierte Ernährungsberater*innen befassen wir uns hier auf 1a-hundefutter.de jeden Tag mit einer artgerechten Hundeernährung. Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang überhaupt der Begriff artgerecht? Auf welche Zutaten sollte ich achten und woran erkenne ich ein ungeeignetes Hundefutter?

Ob Hunde als Carnivoren (Fleischfresser) oder Omnivoren (Allesfresser) gelten, wird in der Hundeszene bis heute noch heiß diskutiert. Studien beweisen: Hunde sind fähig Kohlenhydrate zu verwerten und zu verdauen. Das Gebiss mit den Schneide- und Reißzähnen und der Verdauungstrakt deuten jedoch stark daraufhin, dass es sich beim Hund um einen Fleischfresser handelt.

Doch welche Bezeichnung ist nun richtig? Carnivore oder Omnivore? Unserer Ansicht nach wäre es falsch den Hund als Allesfresser dazustellen, aber ebenso verkehrt ihn als alleinigen Fleischfresser zu bezeichnen. Somit sollte eine artgerechte und naturnahe Ernährung sowohl aus tierischen Zutaten als auch aus weiteren pflanzlichen Zutaten bestehen. Obst, Gemüse, Öle und auch gesunde Kohlenhydrate dürfen damit sehr wohl in den Futternapf, sollten jedoch nicht die Oberhand übernehmen.

Hundehalter*innen stehen häufig vor der alles entscheidenden Frage: Trockenfutter, Nassfutter, Barf oder Selbstgekochtes? Für welche Fütterungsmethode soll ich mich entscheiden? Wir bieten einen kurzen Überblick zu den erwähnten Fütterungsarten.

  • Trockenfutter: eine Erfindung des Menschens, um Blech einzusparen. Praktisch für alle Hundehalter*innen dank einfacher Portionierung und langer Haltbarkeit des Futters. Nur leider exisitert in der Natur kein Trockenfutter, warum in aller Welt sollte ein Hund daher Trockenfutter erhalten? Uns fällt kein plausibler Grund ein. Zumal viele Trockenfutter mehr Getreide und Kohlenhydrate als tierische Zutaten enthalten. Der Anteil pflanzlicher Proteine ist häufig um einiges größer, als der Anteil tierischer Proteine. Zusätzlich enthält Trockenfutter Konservierungsstoffe und wenn nicht sogar zahlreiche weitere Zusatzstoffe.
  • Nassfutter: im Vergleich zu einem Trockenfutter ist ein Nassfutter um einiges artgerechter und vor allem nierenschonend. Die Feuchte im Futter beträgt häufig rund 80%, statt Trockenfutter-typische 8-10%. Aber auch hier sollte man auf Qualität der Zutaten achten, denn ein Futter ist nicht gleich hochwertig, nur weil es aus der Dose kommt. Dennoch gibt es mittlerweile viele hochwertige Anbieter, welche großen Wert auf eine naturbelassene und artgerechte Zusammensetzung legen. Aus diesem Grund füttern wir unsere Hunde ebenfalls mit Nassfutter.
  • Barf (Rohfütterung): vermutlich kommt die Roh(fleisch)fütterung einer natürlichen Ernährungsweise des Hundes am nächsten. Wären da nicht die Gefahren einer Keimbelastung oder das mögliche Auftreten von Mangelerscheinungen bei falscher Fütterung. Barfen ist zwar kein Hexenwerk, sollte jedoch mit Bedacht und Wissen durchgeführt werden. Ein fertiges Alleinfuttermittel ist häufig die bequemere und sichere Wahl, beim Barfen kennt man jedoch jede Zutat genau. Schließlich hat man sie selbst in den Händen gehalten.
  • Selbstgekochtes: zugegeben, in freier Wildbahn wäre das Reh auch nicht gekocht serviert worden. Ein größerer Zeit- und Kostenaufwand für Halterin und Halter stehen auf der einen Seite, zeitgleich sinkt jedoch das Risiko einer Keimbelastung. Der Vorteil: Sie entscheiden erneut was im Napf landet und kennen alle Zutaten. Wie beim Barfen ist auch hier etwas Hintergrundwissen erforderlich, damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt. Auch können einige Nährstoffe beim Kochen verloren gehen, andere Zutaten werden dadurch jedoch erst aufgeschlossen.

Achten Sie am besten auf eine transparente Deklaration und die Herkunft der Zutaten, wenn Sie sich für ein Alleinfuttermittel entscheiden möchten. Barfen und Selbstkochen bedürfen etwas Vorarbeit, sind mit etwas Übung jedoch auch umzusetzen. Ihre Deutsche Dogge sollte ausreichend tierische Proteine erhalten, in Kombination mit Obst, Gemüse, gesunden Kohlenhydraten und bei Bedarf Ölen. Ein hochwertiges Alleinfuttermittel kombiniert all diese Zutaten zu einem ausgewogenen Hundefutter.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Die Deutsche Dogge ist ein großer, liebevoller und sensibler Hund. Auf den ersten Blick wirkt diese Rasse einschüchternd, allerdings sind diese Hunde sanfte Riesen. Dieser Vierbeiner braucht zwingend den direkten Kontakt zu seiner Bezugsperson und regelmäßige Schmuseeinheiten. In einer Stadtwohnung fühlt sich diese Hunderasse nicht wohl. Daher empfiehlt es sich, als Halter*in dieser Rasse ländlich in einem Haus mit Garten zu wohnen. Da die Deutsche Dogge anfällig ist für Erkrankungen des Bewegungsapparates, sollten möglichst wenige bis gar keine Treppen zu steigen sein.

Durch sein enganliegendes, kurzes Fell benötigt diese Rasse nur gelegentlich Fellpflege durch eine Bürste. Die Krallen sollten regelmäßig gekürzt werden. Die hängenden Ohren bedürfen besonderer Aufmerksamkeit und Pflege.

Aufgrund seiner Größe ist die Rasse leider nichts für Anfänger. Künftige Besitzer*innen sollten bereits einige Erfahrungen mit großen Hunden gesammelt haben. Bereits im Welpenalter muss auf eine liebevolle, aber konsequente Erziehung geachtet werden. Da die Tiere ausgewachsen bis zu 90 kg schwer werden, sollten sie aufs Wort hören. Ansonsten geht die Deutsche Dogge mit ihrer Halterin bzw. mit ihrem Halter spazieren anstatt umgekehrt.

Der Hund braucht trotz seiner Größe nicht viel Auslauf, ausreichend Bewegung ist dennoch sehr wichtig. Ebenso sollte der Vierbeiner geistig gefordert werden. Aufgrund der Größe und der Überzüchtung der Rasse leiden die Tiere oft an Gelenkproblemen, Herzproblemen, Nierenversagen und Magendrehung.

Damit der Vierbeiner ein langes und vor allem gesundes Leben genießen kann, ist die optimale Ernährung für die Deutsche Dogge sehr wichtig. Das ideale Deutsche Dogge Hundefutter ist reich an Fleisch, frei von Getreide und chemischen Zusätzen, ausgewogen und naturbelassen. Je nach Aktivitätslevel des Hundes, sollten gesunde Kohlenhydrate nicht fehlen. Diese sorgen für ausreichend Energie.

Hundefutter für die Deutsche Dogge

Ein gesundes und vitales Hundefutter für die Deutsche Dogge zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

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