Hundefutter für den Labrador Retriever

Hungriger Hund bekommt Futter

Was ist das richtige Hundefutter für den Labrador Retriever? / © Chalabala (depositphotos.com)

Labrador Retriever

Der Labrador Retriever ist ein freundlicher, zuverlässiger Familienhund und Wegbegleiter. Er zählt mit zu den beliebtesten Hunderassen der Deutschen. Der liebevolle Charakter macht den Labrador zu einem geeigneten Familienhund. Aber auch bei Sportlern ist er gut aufgehoben.

Charakterzüge

  • sanftmütig & liebevoll
  • selbstbewusst & kräftig
  • kinderlieb & familiengeeignet
  • wasserliebend & verspielt

Rasse: Labrador Retriever

Fellfarben

schwarz, gelblich, braun

Lebenserwartung

10 bis 14 Jahre

Größe

54 bis 57 cm

Gewicht

25 bis 35 kg

Der Labrador Retriever ist mittelgroß und muskulös-kräftig gebaut mit einer Schulterhöhe von 54 bis 57 cm. Die typischen Rassemerkmale dieses Hundes sind der breite Kopf und die „Otterrute“. Darüber hinaus verfügt der Labrador Retriever über einen tiefen, breiten Brustkorb. Das Fell ist kurz und dicht mit wasserdichter Unterwolle und findet sich in schwarz, braun und gelb.

Diese Hunderasse zeigt einen ausgeglichenen, fröhlichen, geduldigen und anhänglichen Charakter. Alleine ist der Labrador Retriever nur ungern, dafür liebt er seine Menschen viel zu sehr.

Aufgrund seines besonderen Charakters findet man diese Hunderasse oft in wichtigen Helferrollen. So beispielsweise als Blindenführhund, Spürhund, Lawinensuchhund oder Rettungshund.

Der Labrador Retriever gilt als aktiv und arbeitsfreudig. Er ist ausdauernd und liebt das Wasser. Seine hohe Apportierfreude macht ihn zum idealen Spielgefährten - für Groß und Klein.

Labrador Retriever Welpe

Labrador Welpen sind besonders knuffig / © anatema (depositphotos.com)

Die Geschichte des Labrador Retriever

Ursprünglich stammt der Labrador Retriever von der kanadischen Ostküste bzw. aus dem Süden Neufundlands. Er stammt von den St. John’s Hunden ab und ist das wunderbare Ergebnis einer über Jahrhunderte andauernden Zucht von Arbeitshunden. Er wurde hauptsächlich bei der Jagd am Wasser eingesetzt. Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte der Labrador Retriever nach England, wo er zum beliebten Apportierhund wurde.

Der Name der Rasse leitet sich vom englischen Begriff „to retrieve“ (apportieren) und von Labrador, der kanadischen Halbinsel, ab.

Haltung und Pflege

Erfreulich unkompliziert gestaltet sich die Haltung eines Labrador Retrievers. Wichtig ist dennoch eine liebevolle, aber auch konsequente Erziehung. Doch auch hier macht es der Labrador seinem Halter leicht. Empfehlenswert ist der Besuch einer Hundeschule. Sie vermittelt nicht nur dem Hund, sondern auch dem Halter das notwendige Wissen. Und bringt zudem jede Menge Spaß.

Diese Hunderasse wurde für die Arbeit gezüchtet, so ist es wichtig zu wissen, dass der Hund sich auspowern muss. Der Labrador Retriever benötigt viel Bewegung und zudem ausreichend Beschäftigung. Bei den Spaziergängen empfiehlt es sich, diverse Apportierspiele und Suchspiele einzubauen. Oder wie wäre es mit Hundesport? Dies bringt nicht nur dem Hund, sondern auch dem Halter Freude.

Labrador Retriever lieben Wasser. Sie sollten deshalb nicht zurückgehalten werden, wenn sie in einen Bach oder See springen wollen. Denn im Wasser zu toben bedeutet für diesen Hund Spaß pur. Auch für Urlaube mit dem Hund ist der Labrador eine gut geeignete Hunderasse. Auch auf Autofahrten kann der Labrador in der Regel problemlos mitgenommen werden, wobei sich dies von Hund zu Hund unterscheiden kann.

Die Fellpflege gestaltet sich äußerst einfach. Da das Fell sehr pflegeleicht ist, reicht es aus, es mindestens einmal wöchentlich zu bürsten. Die Haut des Labrador Retrievers verfügt rassetypisch über einen natürlichen Schutzfilm. Der Vierbeiner sollte deshalb nur sehr selten gebadet werden, da Hundeshampoo und andere seifenhaltige Hundepflegemittel diesen wichtigen Schutzfilm zerstören können.

Ein besonderes Augenmerk sollte bei der Pflege auf die Krallen gelegt werden. Diese müssen regelmäßig gekürzt werden, damit der Vierbeiner jederzeit schmerzfrei laufen und toben kann.

Zur richtigen Pflege des Hundes gehören auch regelmäßige tierärztliche Routineuntersuchungen. Denn nur damit können Krankheiten frühzeitig erkannt und auch rechtzeitig behandelt werden.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Der Labrador Retriever ist für alle aktiven Hundefreunde geeignet, denn dieser Vierbeiner liebt lange Spaziergänge bei jedem Wetter. Besonders Familien werden mit dieser Hunderasse glücklich werden. Er ist ein wertvolles Familienmitglied, ein treuer Freund und Spielkamerad, der gerne immer und überall dabei ist. Durch sein freundliches Wesen und seinen großen Will-to-please ist diese Hunderasse auch für Anfänger sehr gut geeignet.

Die Haltung findet optimal im Freien und im Haus statt. Für eine kleine Stadtwohnung ist ein Labrador Retriever nicht die richtige Rasse. Denn der Labrador braucht ausreichend Bewegung, bestenfalls einen eigenen Auslauf oder ein Haus mit großem Garten.

Mögliche Probleme

Da diese Hunderasse schnell wächst und ebenso rasch an Gewicht zulegt, sollten Welpen wie auch Junghunde nur selten Treppen steigen. Die zusätzliche Belastung durch diese Bewegung kann sich auf die zu diesem Zeitpunkt noch unausgereiften Knochen negativ auswirken.

Labrador Retriever lieben ihr Futter, sodass es schnell passieren kann, dass sie übergewichtig werden. Dieses zu viel an Gewicht belastet die Gelenke und kann so zu Problemen führen. Denn wie bei vielen mittelgroßen und vor allem großen Hunden besteht auch bei dieser Hunderasse die Veranlagung zur Hüftdysplasie und zur Ellbogendysplasie.

Neben diesen beiden genannten Erkrankungen des Bewegungsapparates können Labrador Retriever auch zu Osteochondrosis, also zur Umwandlung von Knorpel zu Knochen, neigen. Auch Augenkrankheiten oder Epilepsie können bei dieser Hunderasse vorkommen.

Hund freut sich auf Fressen

Fütterung des Labrador Retrievers / © Chalabala (depositphotos.com)

Fütterung des Labrador Retrievers

Der Halter eines Labrador Retriever muss sich darüber bewusst sein, dass diese Hunderasse zu Übergewicht neigt. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu sorgen, ist somit sehr wichtig.

Ein hoher Fleischanteil im Futter ist für den Labrador Retriever sehr wichtig. Schließlich ist Fleisch eine äußerst wichtige Proteinquelle. Gemüse und auch Obst sorgen zusätzlich für eine gute Nährstoffversorgung. Damit der Vierbeiner seine Nahrung optimal verdauen kann, sollte zudem kein (glutenhaltiges) Getreide im Hundefutter enthalten sein. Dies gilt auch für überflüssige Fette, Süßungsmittel und weitere Zusatzstoffe und chemische Produkte.

Für die Ernährung des Labrador Retriever wird unsererseits naturbelassenes und getreidefreies Nassfutter mit möglichst hohem Fleischanteil empfohlen. Auch Selbstgekochtes oder die Rohfleischfütterung sind denkbar.

Achten Sie bei der Futterwahl auf die Zusammensetzung und die Deklaration des Produkts. Sind Fleischanteil und tierische Nebenerzeugnisse offen deklariert? Wird Getreide eingesetzt? Falls ja, in welchen Mengen und ist dieses glutenhaltig? Was sagen die analytischen Bestandteile?

Unser Hundefutter Test kann Ihnen die Wahl des richtigen Hundefutters erleichtern. Wir zeigen Ihnen worauf es bei einer artgerechten Hundeernährung unserer Ansicht nach am meisten ankommt und wie auch Sie ein gutes Hundefutter von einem minderwertigen Produkt unterscheiden können.

Die Mahlzeiten sollten sich bei Junghunden auf täglich drei bis vier Portionen verteilen. Erwachsene Hunde erhalten ein bis zwei Mahlzeiten täglich. Für jedes Alter ist die Ruhezeit nach der Fütterung wichtig. Doch nicht nur das optimale Futter ist ausschlaggebend für eine gute Gesundheit des Hundes, sondern auch das stete Vorhandensein von ausreichend Trinkwasser.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Labrador Retriever ist eine gute Wahl für Hunde-Anfänger. Sein anhängliches, geduldiges und sanftmütiges Wesen machen ihn zum idealen Vierbeiner für aktive Menschen und Familien.

Die Problemzone dieses Hundes liegt im Gewichtsmanagement. Eine ausgewogene Ernährung mit hohem Fleischanteil ist deshalb wichtig. Zudem sind Labrador Retriever genetisch bedingt anfällig für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Natürliche Nahrungsergänzungen, wie die Grünlippmuschel, werden hier häufig zur Vorbeugung empfohlen.

Bei gesunder Ernährung, regelmäßigen Check-Ups beim Tierarzt und ausreichend Bewegung und Beschäftigung steht einem langen, glücklichem Leben mit diesem äußerst treuen Begleiter nichts im Wege.

Sie möchten mehr über eine artgerechte Hundeernährung erfahren? Dann werfen Sie einen Blick auf unseren Ratgeber Das 1x1 der artgerechten Hundeernährung.

Durstiger Hund trinkt Wasser aus Hand

© Chalabala (depositphotos.com)

Hundefutter für den Labrador Retriever

Als sportliche und aktive Hunderasse benötigt der Labrador eine gesunde Hundenahrung, die ihm die nötige Energie liefert. Anstelle von Getreide empfehlen wir hierbei hochwertige tierische Proteine zu füttern. Als Ergänzung können Sie bei Bedarf das Futter mit gesunden Flocken kombinieren.

Wer schreibt hier eigentlich?
Wer schreibt hier eigentlich?
Ich bin Markus. Als zertifizierter Ernährungsberater für Hunde liegt mir die artgerechte Ernährung unserer Vierbeiner ganz besonders am Herzen.
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