Hundefutter für den Mops

Ein aktiver Mops © buchsammy

Mops

Schoßhund, Modehund, Statussymbol, Familienhund. Der Mops findet sich in vielen Rollen wieder. Kein Wunder, ist der quirlige Vierbeiner nicht nur eine, wenn auch nicht klasssiche, Schönheit, sondern noch dazu auch äußerst freundlich. Bei guter Gesundheit und artgerechter Fütterung kann der Mops gut und gerne 15 Jahre alt werden.

Charakterzüge

  • klug & freundlich
  • fröhlich & lebhaft
  • verspielt & charmant
  • kinderlieb & fügsam

Rasse: Mops

Fellfarbe

verschieden

Lebenserwartung

12 bis 15 Jahre

Größe

25 bis 30 cm

Gewicht

6 bis 8 kg

Der Körperbau des Mops wirkt gedrungen und fast schon quadratisch mit breitem Brustkorb, geradem Rücken und starker Muskulatur. Im Verhältnis zum Körper wirkt der runde Kopf groß. Kennzeichnend für diese Hunderasse sind die Stirnfalten sowie der schwarze Nasenschwamm mit großen Nasenlöchern. Der Unterkiefer ist breit, die Augen groß, rund und dunkel. Die Rute dieses Vierbeiners ist hoch angesetzt und gerollt.

Das feine Fell ist kurz, glatt und weich und in den Farben schwarz, falb, apricot und silber zu finden.

Der oftmals etwas mürrisch wirkende Gesichtsausdruck dieses Hundes täuscht. Der Mops ist freundlich, ausgeglichen, sensibel und fröhlich. Er verfügt über Charme, ist intelligent und zudem auch eigenwillig. Jagdtrieb oder Wachtrieb hat diese Hunderasse keinen und seine Reizschwelle ist hoch.

Der Mops möchte am liebsten immer bei seinem Menschen sein und überall hin mitkommen. Alleine bleibt er äußerst ungern.

Süßer Mops-Welpe im Park © Morrison_rus

Die Geschichte des Mopses

Der Beginn dieser beliebten Hunderasse wird in China vermutet. Dort wurden die Vorfahren des heutigen Mopses vor mehr als 2000 Jahren als Kaiserhund gezüchtet. Nur dem Kaiser war es erlaubt, diese Hunderasse zu besitzen. Es wird vermutet, dass der Mops sich aus zwei Gründen in der Welt verbreitete: zum einen, da der Kaiser als Zeichen seiner Wertschätzung Hunde an weitere Würdenträger gab. Zum anderen ist es möglich, dass zuchtungeeignete Hunde an das chinesische Volk verkauft wurden. Nach Europa kamen die Mops-Vorfahren im 15. oder 16. Jahrhundert und waren ab da vor allem beim Adel sehr beliebt.

Der Name der Rasse leitet sich vom niederländischen Wort „mopperen“ ab, was soviel wie brummen bedeutet und wohl auf die auffällige Atmung des Hundes zurückzuführen ist.

Haltung und Pflege

In der Theorie ist der Mops ein aktiver Hund, in der Praxis ist ihm dies jedoch aufgrund seines Körpers einfach nicht möglich. Grund dafür ist seine verkürzte Nase, welche ihm die Atmung erschwert. Auch wenn der Mops gerne unterwegs ist und zudem sehr gerne spielt, muss sein Mensch darauf achten, ihn nicht zu überfordern. Ein gesundes Gleichgewicht aus Ruhe und Aktivität ist wichtig, denn bei zu wenig Beschäftigung wird dieser Hund schnell antriebslos und lethargisch.

Diese Hunderasse ist sehr anhänglich und freut sich über die vollständige Aufmerksamkeit seines Menschen. Schmuse- und Spieleinheiten sind deshalb besonders wichtig. Alleine gelassen werden sollte der Mops nur äußerst selten.

Eine gute Pflege ist für jeden Hund wichtig, so auch für den Mops. Bei ihm bedürfen vor allem die Gesichtsfalten sowie die Augen Aufmerksamkeit. Beide sollten regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden, um Entzündungen zu vermeiden.

Auch das Fell des Hundes muss gepflegt werden. Es ist zwar kurz, allerdings neigt der Mops zu starkem Haarausfall. Ein häufiges Bürsten ist somit empfohlen.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Diese Hunderasse gedeiht im Haus mit Garten ebenso wie in einer Stadtwohnung. Wichtig ist jedoch, dass der Mops ausreichend Bewegung und Beschäftigung erhält. Der Mops ist zwar eigensinnig, verfügt jedoch auch über einen großen Will to please, weshalb sich seine Erziehung einfach gestaltet. Er ist somit auch für Hundeanfänger*innen geeignet. Aufgrund seines freundlichen Wesens und seiner Anhänglichkeit passt er sehr gut zu Familien.

Mögliche Probleme

Die Gesundheit dieses Vierbeiners ist im Allgemeinen robust. Wichtig ist jedoch ausreichend Bewegung sowie eine gute Ernährung, damit es nicht zu Übergewicht und daraus resultierenden Krankheiten kommt.

Für den Mops typisch sind aufgrund seines flachen Gesichts Probleme mit der Atmung. Zudem verfügen viele Vertreter dieser Rasse über einen weichen und zu langen Gaumen, was sie schnarchen lässt. Die Augen dieses Hundes neigen zudem zu Hornhautgeschwüren und Entzündungen.

Fütterung des Mopses

Ausschlaggebend für eine gute Gesundheit des Mopses ist eine optimale Ernährung. Neben der Bewegung sorgt vor allem die richtige Ernährung für das Wohlbefinden Ihres Tieres und das Vermeiden von fütterungsbedingten Krankheiten. Fleisch sollte dafür als Hauptzutat im Futter enthalten sein, denn es gilt als wichtigste Proteinquelle und liefert neben tierischem Eiweiß, Kalzium, Natrium, Spurenelemente und weitere wichtige Nährstoffe. Auch Gemüse und Obst sollten im Futter enthalten sein, da es sich dabei um wichtige Vitaminlieferanten handelt. Aber auch Ballaststoffe und Fette gehören ins ein ausgewogenes Futter. 

Nicht in der Hundenahrung enthalten sein sollten hingegen Getreide, Süßungsmittel, Chemieprodukte sowie weitere Zusatzstoffe. Diese belasten die Darmflora, in der 80% der Immunzellen vertreten sind und welche somit im engen Zusammenhang mit einem intakten Immunsystem steht. 

Die optimale Ernährung für den Mops ist somit naturbelassen, getreidefrei und mit einem hohen Fleischanteil plus Gemüse und Obst. Daneben sollte Ihrem Hund immer ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung stehen.

Ein junger Mops sollte sein Futter auf vier über den Tag verteilte Mahlzeiten erhalten. Der ausgewachsene Hund erhält zwei tägliche Mahlzeiten.

Welches Futter für den Mops?

Zu groß ist der Futtermarkt, um sich in kürzester Zeit für ein geeignetes Futter zu entscheiden. Viel zu viele Hersteller, Marken und Sorten erschweren Hundehalter*innen den Überblick im Futterdjungle. Welches Hundefutter soll ich meinem Mops füttern?

Wir von 1a-hundefutter.de haben uns zur Aufgabe gemacht, Sie durch diesen Djungle an Marken und Herstellern zu führen und Ihnen zu zeigen, worauf es bei einer gesunden und artgerechten Hundeernährung unserer Ansicht nach ankommt.

Zu Beginn steht die Frage nach der Fütterungsart. Kommt für Sie aus Kosten- oder Zeitgründen das Barfen (Rohfütterung) oder Selbstkochen nicht in Frage, so bleibt die Möglichkeit eines Fertigfutters. Die Optionen reichen hier von Nassfutter über Trockenfutter bis hin zu halbfeuchtem Futter.

Wer sich auf unserer Webseite ein wenig umschaut, der wird schnell erkennen, dass wir uns auf eine Ernährung mit Nassfutter spezialisieren. In vielen Hundefutter Tests werfen wir ebenfalls einen Blick auf die Trockenfutter der Hersteller, unseren Fokus möchten wir jedoch auf die Nassfütterung legen.

Wir würden unsere Hunde keineswegs auf Dauer mit Trockenfutter ernähren. Dieses enthält zur besseren Haltbarkeit Konservierungsstoffe und in den meisten Fällen auch weitere chemische Zusätze. Hinzu kommen jede Menge Zusatzstoffe, billige Füllstoffe, geringe Fleischanteile und undurchsichtige Deklarationen. Das mag vielleicht nicht für alle Trockenfutter gelten, die folgenden Punkte jedoch schon: Trockenfutter entspricht keiner natürlichen Ernährung des Hundes. Weder der geringe Feuchtgehalt noch ein hoher Gehalt an pflanzlichen Inhaltsstoffen sehen wir als artgerecht an. Da dem Körper zur Verdauung Feuchtigkeit entzogen wird, ist es keineswegs nierenschonend.

Nassfutter hingegen, sofern es transparent deklariert wird und gesunde Zutaten enthält, kommt einer natürlichen Ernährung sehr nahe. Ein hoher Fleischgehalt, gesunde Kohlenhydrate als geringfügige Ergänzung und etwas Obst und Gemüse sorgen zusammen mit den richtigen Mineralstoffen für ein sogenanntes Alleinfutter. Auch hier gilt: je nach Bedarf des eigenen Hundes, welcher sich unter anderem aus dem Alter, der Gesundheit und der Aktivität ergibt, können Nahrungsergänzungen, Kohlenhydrate oder Fette zugefüttert werden. Die Basis jedoch ist artgerecht und gesund. Dafür sorgen ein hoher Fleischgehalt, bestehend aus hochwertigem Muskelfleisch und gesunden Innereien. Aber auch Kohlenhydrate, wie Süßkartoffel, Karotte und Erbsen, dürfen und sollten in einem Nassfutter zu einem gewissen Anteil enthalten sein.

In unserem Buch Das 1x1 der artgerechten Hundeernährung erfahren Sie mehr zu den Hintergründen einer gesunden Ernährung.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Mops ist zwar etwas eigenwillig, jedoch auch leicht zu erziehen und deshalb auch für Hunde-Anfänger*innen geeignet. Sofern diese sich des relativ hohen Pflegeaufwands bewusst sind, die der Mops aufgrund seiner Augen und der Falten mit sich bringt.

Dieser Hund ist freundlich, verspielt, kinderlieb, fröhlich und fügsam. Seine Reizschwelle liegt sehr hoch, sodass er ausgeglichen ist und in sich ruht. Er spielt gerne und ist auch gerne unterwegs, allerdings muss aufgrund seiner erschwerten Atmung darauf geachtet werden, ihn nicht zu überfordern.

Die Hunderasse verfügt über eine gute Gesundheit, neigt aber zu zuchtbedingten Problemen mit der Atmung und mit den Augen.

Damit der Mops sich bester Gesundheit und eines langen Lebens erfreuen kann, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Diese beinhaltet viel Fleisch sowie auch Gemüse und Obst. Nicht enthalten sein sollten Getreide sowie weitere Füllmittel, Süßungsmittel und weitere Zusätze.

Die optimale Pflege des Mopses beinhaltet nicht nur eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung von Augen und Fellfalten, sondern auch regelmäßiges Bürsten des Fells. Tierärztliche Check-Ups werden empfohlen, um etwaige Beschwerden und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.

Hundefutter für den Mops

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Mops zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

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