Hundefutter für den Greyhound

Ein hübscher Greyhound mit seinem Halter © Melpomene

Greyhound

Beschrieben wird der Greyhound oft als ausgeglichener Jagdhund. Er ist freundlich, anhänglich, intelligent und sozial. Doch es gibt noch viel mehr über diesen intelligenten Hund zu erfahren. Über seine Geschichte, seine Haltung und natürlich über das ideale Hundefutter für den Greyhound.

Charakterzüge

  • athletisch & ausgeglichen
  • intelligent & sozial
  • sanftmütig & ruhig
  • liebevoll & freundlich

Rasse: Greyhound

Tempo

bis zu 70 km/h

Lebenserwartung

12 bis 14 Jahre

Größe

71 bis 76 cm

Gewicht

23 bis 33 kg

Der speziell für das Rennen gezüchtete Hund fällt mit seinen Muskeln und langen Beinen sofort auf. Der Körperbau ist insgesamt windschnittig und der Kopf ist langgezogen. Die nach vorne gerichteten Augen dienen zur Sichtjagd. Das Fell des Vierbeiners ist kurz, glatt, fein und dicht. Die Fellfarbe ist vielseitig anerkannt. So können die Hunde schwarz, weiß, grau, bräunliches rotgelb, sandfarben oder gestromert sein. Auch zweifarbig ist möglich. Die Grundfarbe eines Greyhounds ist allerdings auf Weiß festgelegt.

Die Vierbeiner haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und einen hohen Bewegungsdrang. Doch dieser Hund ist auch sehr anhänglich, liebevoll, ausgeglichen kinderlieb und intelligent. Im Umgang mit anderen Artgenossen ist er stets freundlich. Aggressivität und lautes Bellen kennt diese Rasse nicht. Greyhounds sind sehr anpassungsfähige und gute Begleiter. Die Vierbeiner beweisen Ausdauer und Leistung nicht nur auf der Rennbahn, sondern auch beim Schlafen.

70 km/h & mehr: für den Greyhound ein Kinderspiel © buchsammy

Die Geschichte des Greyhounds

Die genaue Herkunft der Rasse kann bis heute nicht genau geklärt werden. Dennoch wird davon ausgegangen, dass die Vorfahren der Rasse im antiken Ägypten lebten. Denn es wurden in Grabmälern Zeichnungen gefunden, auf welchen Hunde abgebildet sind, welche dem heutigen Greyhound sehr ähnlich sehen.

Vermutlich brachten 374 v. Chr. Kelten vom europäischen Festland die ersten Hunde auf die britische Insel. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichten auch spanische Windhunde die Insel. Ab diesem Zeitpunkt begann die Zucht. Der Adel investierte viel in die Zucht der Tiere. Die Vierbeiner wurden als Jagd- und Windhunde eingesetzt. Jeder Lord der Insel versuchte die Zucht zu verbessern. Ziel der Zucht war es stets, die Schnelligkeit des Greyhounds zu erhöhen.

Im Jahr 1770 kreuzte Earl of Orford den Greyhound gezielt mit Bulldogs. Durch den Kampfgeist des Bulldogs sollte die Rasse mehr Biss bekommen, um die Beute mit mehr Ausdauer und Willen zu jagen. Bis 2004 wurde die Rasse noch für die Hetzjagd auf lebendes Wild eingesetzt. Inzwischen wurde dies verboten.

Haltung und Pflege

Der Greyhound ist ein sehr umgänglicher Hund, der auch gerne den ganzen Tag auf der Couch neben seinen Halter*innen döst. Solange er seiner Leidenschaft des Rennens und Jagens nachgehen kann. Der Hund sollte unter keinen Umständen in einem Zwinger gehalten werden. Der sensible Vierbeiner braucht die Nähe zu seinen Menschen. Eine Stadtwohnung ist ihm genau so recht wie ein Haus mit Garten. Der Hund ist sehr sozial und somit auch für eine Rudelhaltung geeignet. Künftige Halter*innen sollten sich aber bewusst sein, dass dieser Hund für das Rennen und Jagen geschaffen ist. Der Vierbeiner braucht keine stundenlangen Spaziergänge und kein Joggen. Der Hund braucht Sprints in Form von (gestellten) Hetzjagden. Eine konsequente und liebevolle Erziehung muss unbedingt bereits als Welpe erfolgen.

Der Greyhound ist sehr pflegeleicht. Das kurze, seidige Fell braucht nur gelegentlich Pflege. Die Krallen sollten, wie bei jeder anderen Hunderasse auch, regelmäßig überprüft und ggf. vorsichtig gekürzt werden.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Trotz seines Jagdtriebs ist der Greyhound bereits für Anfänger geeignet. Sofern sich diese ausführlich mit dieser Rasse und ihren Eigenschaften vertraut gemacht haben. Zudem empfehlen Experten professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um den Jagdtrieb des Greyhounds zu trainieren. Eine Zwingerhaltung ist aufgrund ihrer Sensibilität und Anhänglichkeit nicht möglich. Die künftigen Halter*innen sollten dem Hund die Möglichkeit geben, seiner Leidenschaft (dem Rennen) nachzugehen.

Mögliche Probleme

Die Rasse ist sehr robust, trotzdem leiden sie häufiger an Augenproblemen, Ellbogen- und Hüftgelenksdysplasie. Die Greysperre ist eine rassetypische Erkrankung. Diese führt bei zu starker Belastung in Kombination mit zu wenig Wasser und hohen Außentemperaturen zu verkrampften Muskeln und Bewegungsunfähigkeit. Durch ihr kurzes Fell und fehlender Unterwolle sind die Tiere zudem kälteempfindlich.

Fütterung des Greyhounds

Auch bei Greyhounds gilt: eine artgerechte Ernährung ist das Wichtigste für ein langes und gesundes Hundeleben. Aufgrund der Sportlichkeit dieser Hunderasse gilt es jedoch einiges zu beachten. So benötigt der Greyhound eine andere Ernährung als ein ruhigerer Berner Sennenhund oder ein weitaus kleinerer Dackel.

Tierische Zutaten, wie Fleisch, Fisch oder tierische Nebenerzeugnisse, sollten Hauptbestandteil einer artgerechten Ernährung des Greyhounds sein. Die tierischen Nebenerzeugnisse sind wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Hundeernährung, sofern diese hochwertiger Natur sind. Das bedeutet: leicht verdauliche und hochwertige Innereien statt Schlachabfällen und billigen Nebenerzeugnissen.

Im Grunde empfehlen wir eine Fütterung mit einem naturbelassenen Nassfutter, frei von Chemie und unnötigen Zusätzen. Der Fleisch-/Fischgehalt im Futter sollte bei rund 70 Prozent liegen. Leichte Abweichungen sind natürlich kein Problem, jedoch sollten die tierischen Zutaten stets Hauptbestandteil des Futters sein.

Warum empfehlen wir einen hohen Fleischgehalt im Hundefutter? Weil der Hund, egal welcher Rasse er angehört, (hauptsächlich) ein Fleischfresser ist. Sein gesamter Verdauungstrakt ist auf eine fleischhaltige Kost ausgelegt, was auch bereits das Gebiss beweist. Oder ist der Greyhound nur so sportlich, um möglichst schnell am Getreidefeld zu sein? Nein, er ist ein Jagdhund, der sich in freier Wildbahn seine Beute reißen würde.

Doch was unterscheidet das Hundefutter eines Greyhounds mit dem idealen Futter einer anderen Rasse? Ein Greyhound ist, bei artgerechter Haltung, ein aktiver Hund. Aktivere Hunde benötigen viel mehr Energie, welche nur bedingt aus tierischen Zutaten gewonnen werden kann. Wir empfehlen daher die Wahl eines hochwertigen und naturbelassenen Nassfutters, in Kombination mit weiteren gesunden Kohlenhydratquellen, welche nach Bedarf beigemengt werden können.

Welches Futter für den Greyhound?

Wie eine optimale Fütterung des Greyhounds aussehen kann, haben wir bereits geklärt. Doch welches Futter ist jetzt das Richtige für meinen Greyhound?

In unserem Hundefutter Test haben wir mittlerweile über 35 verschiedene Hundefutter-Hersteller getestet. Dabei achten wir stets auf eine transparente Auflistung aller Zutaten. Des Weiteren ist natürlich entscheidend, welche Zutaten im Futter landen und welche bewusst nicht verwendet wurden.

Anhand folgender Kriterien lässt sich unter anderem ein gutes Hundefutter ausmachen: hoher Fleischgehalt von rund 70% und mehr, transparente Deklaration, Verwendung von hochwertigen tierischen Nebenerzeugnissen, Verzicht auf Tierversuche, tierische Zutaten als Hauptbestandteil, artgerechte Haltung der Nutztiere, Verzicht auf glutenhaltiges Getreide, prozentuale Angabe des Muskelfleischgehalts, Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe und eine Chemie-freie Zusammensetzung.

Einige der nachfolgenden Kriterien können darauf hindeuten, dass es sich um ein minderwertiges Hundefutter handelt: Getreide an erster Stelle der Zusammensetzung, Verwendung von Zucker oder zuckerhaltigen Zutaten, lange Liste an Zusatzstoffen, geringer Fleischgehalt, geschlossene und wenig transparente Deklaration der Zutaten und keine genaue Angabe über Herkunft der Zutaten.

Grundsätzlich sind wir folgender Ansicht: ein Hersteller, welcher gesunde und hochwertige Zutaten verwendet, erwähnt und deklariert diese auch.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Greyhound ist ein ausgeglichener, liebevoller und sozialer Hund. Er verfügt über einen ausgeprägten Jagdtrieb und eine hohe Endgeschwindigkeit.

Sein windschnittiger Körperbau ist muskulös, die langen Beine sind typisch für diese Rasse. Seine Augen sind gerade nach vorne gerichtet – dies diente der Sichtjagd. Das Fell des Vierbeiners ist kurz und glatt. Durch die fehlende Unterwolle wirkt der Hund schlank und ist sehr empfindlich bei Kälte. Um den Hund vor der Kälte zu schützen, sollten in Wintermonaten Hundemäntel angelegt werden.

Der Vierbeiner fühlt sich in einer Stadtwohnung genauso wohl, wie in einem Haus mit Garten. Aber die Bedürfnisse des Windhunds müssen erfüllt werden. Er benötigt das regelmäßige Auspowern. Lange Spaziergänge oder Suchspiele wird der Vierbeiner eher langweilig finden. Der Hund brennt für die Sprints und das Rennen. Daher sollten Halter*innen gestellte Jagden zur Verfügung stellen und den Greyhound viel Fläche zur Bewegung bieten.

Diese Rasse ist bedingt für Anfänger geeignet, allerdings sollten sich die zukünftigen Greyhound-Halter*innen bereits vorab mit den speziellen Bedürfnissen des Greyhounds vertraut machen. Professionelle Hundetrainer*innen sollten auch in Betracht gezogen werden. Diese Hunderasse verfügt über einen nicht abtrainierbaren Jagdtrieb. Aus diesem Grund sollte auf Freilauf-Spaziergänge besser verzichtet werde, solange der Jagdtrieb des Greyhounds nicht trainiert ist. Die Tiere können bis zu 85 km/h schnell werden.

Damit dieser Vierbeiner ein langes, gesundes Leben genießen kann, ist die ideale Ernährung für den Greyhound sehr wichtig. Das ideale Greyhound Hundefutter ist reich an Fleisch, frei von Getreide, ausgewogen und naturbelassen.

Hundefutter für den Greyhound

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Greyhound zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

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