Wurmbefall beim Hund: Natürliche Entwurmung ohne Chemie

Es gibt in der Natur viele unterschiedliche Beziehungen, welche von gegenseitigem Nutzen sind. Doch es gibt Parasiten, welche definitiv keinen Nutzen bringen. Sie können sogar Schaden anrichten und genau dies ist bei Hunden und Würmern so. Ein Hund hat keinerlei Vorteil von einem Wurmbefall. Doch die Würmer erhalten durch die Hundenahrung die Nährstoffe. Eine regelmäßige Wurmkur kann vorbeugend schützen. Unser 1a-hundefutter.de Ratgeber mit allen Infos zu den verschiedenen Wurmarten.
Einsammeln des Hundekots zur Untersuchung

Eine Kotuntersuchung kann die Vermutung eines Wurmbefalls bestätigen / © Amaviael – depositphotos.com

Würmer können auf viele unterschiedliche Weisen in den Hund gelangen. So zum Beispiel über den Kontakt mit Eiern oder Larven, welche sich im Kot von anderen Hunden befinden. Dies kann schnell passieren, wenn Ihr Hund Kot anderer Hunde oder Tiere frisst. Auch über Schuhe können die Eier oder Larven nach Hause getragen werden, ohne dass wir es überhaupt merken.

Bei erwachsenen Hunden ist der Wurmbefall meist nicht zu erkennen. Doch bei Welpen können sie schwerwiegende Folgen haben. Die Welpen stecken sich meist schon bei der Mutter an, so wie beim sogenannten Spulwurm. Anders ist es bei Bandwürmern. Die Hunde bekommen diese meist, wenn sie jagen und ihre Beutetiere auch fressen. Gefährlich ist dies, wenn es sich um den Fuchsbandwurm handelt. Erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Wurmarten.

Welche Würmer gibt es?

Viele Wurmarten können sich bei den Vierbeinern einnisten. Das Risiko für einen Wurmbefall hängt natürlich von einigen Faktoren ab: Alter, Auslaufverhalten, Haltung und Ernährung. Folgende Würmer gibt es:

  1. Spulwurm

Dieser Wurm ist der häufigste bei Hunden. Sie können bis zu 20 cm groß werden und zählen damit zu den größten Würmern. Vor allem Welpen sind besonders gefährdet, wenn es sich um den Spulwurm handelt. Es kann zu Durchfall, Erbrechen und fehlenden Nährstoffen kommen.

Die Folgen: Wachstumsstörungen, stumpfes Fell, Wurmbauch, Blutarmut. Bei erwachsenen Hunden ist das Erkennen schwieriger, da die Tiere meist keine Anzeichen zeigen. Es lässt sich nur daran erkennen, dass sie Wurmeier ausscheiden und somit wiederum eine Ansteckungsquelle für andere Tiere darstellen. Geschätzt wird, dass ca. 14 Prozent der Kotproben auf öffentlichen Plätzen mit Spulwürmern kontaminiert sind. Sogar Menschen sind davon betroffen und können sich infizieren.

  1. Lungenwurm

Der Lungenwurm ist seit einigen Jahren auch in Deutschland häufiger anzutreffen. Meist infizieren sich die Hunde, wenn sie Schnecken, Mäuse oder auch Vögel fressen. Befallen werden die Lungenarterien und die rechte Herzhälfte.

Es kann zu Entzündungen des Lungengewebes kommen, zu Blutgerinnungsstörungen, Appetitlosigkeit und Leistungsminderung. Zudem kann es passieren, dass der Hund plötzlich und unerwartet verstirbt. Anhand einer speziellen Kotuntersuchung kann der Lungenwurmbefall festgestellt werden. Auch Bluttest helfen hier schon weiter.

  1. Hakenwurm

Hakenwürmer kommen nicht so häufig vor und werden nur 1,5 cm groß. Sie nisten sich im Verdauungstrakt des Hundes ein und werden durch den Kot ausgeschieden. Die Würmer leben in der Erde und können über direkten Hautkontakt eindringen.

Zudem ist es auch möglich, dass sie über kontaminierte Erde oder Gegenstände aufgenommen werden. Welpen infizieren sich vor allem direkt über die Mutter. Bei diesem Wurm kann es zu Blutverlust kommen, welches sehr gefährlich für den Hund sein kann.

Auch Abmagerung, Ermüdung und blutiger Durchfall sind häufige Symptome. Menschen können sich ebenso mit dem Hakenwurm infizieren und Beschwerden auslösen, vor allem bei Personen mit geschwächtem Immunsystem.

  1. Peitschenwurm

Dieser Wurm kommt nicht häufig vor in Deutschland. In anderen europäischen Ländern liegt der Befall allerdings bei um die 30 Prozent. Die Würmer heften sich an die Darmwand und ernähren sich vom Blut des Hundes.

Es kann zu blutigem Durchfall kommen und in manchen Fällen zu sehr schwerwiegenden Komplikationen. Die Würmer sind sehr robust und können auch über Jahre hinweg noch infektiös bleiben. Vor allem in Tierheimen und in Zwingern ist dieser Wurm ein großes Problem.

Hund zur Untersuchung beim Tierarzt

Ein Tierarzt kann den Wurmbefall feststellen / © Syda_Productions – depositphotos.com

  1. Herzwurm

Dieser Wurm ist im Mittelmeerraum ein größeres Problem und wird vor allem über Mücken übertragen. Die Verbreitung hängt allerdings von den Klimafaktoren ab. Durch die ständige Klimaerwärmung, können diese Würmer mittlerweile auch in Gebiete vordringen, in denen sie vorab noch nie nachgewiesen wurden.

Beim Urlaub mit dem Vierbeiner sollte also besonders darauf geachtet werden. Vor allem in Süd- und Osteuropa stellen sie ein größeres Problem dar. Der Herzwurm wird sich in die Herzkammer und die Lungengefäße einnisten und dort zu erheblichen Schäden führen. Sie können bis zu 30 cm lang werden. Eine Entwurmung hilft hier schon weiter und tötet die Herzwürmer schnell und effektiv ab.

  1. Gurkenkernbandwurm

Im Großen und Ganzen gesehen, sind Bandwürmer sehr selten hierzulande. Am häufigsten verbreitet ist jedoch der Gurkenkernbandwurm. Wenn ein Hund einen infizierten Floh verschluckt, kann er sich damit anstecken. Meist sind keine Symptome ersichtlich und die Infektion kann völlig unbemerkt verlaufen.

Ein mögliches Anzeichen ist das sogenannte „Schlittenfahren“. Hier wird der Hund ständig seinen Anus lecken. Auch auf Menschen kann der Wurm übertragen werden, dies ist jedoch nur selten der Fall. Wer dem Wurm vorbeugen möchte, der sollte auf Flor setzen.

  1. Fuchsbandwurm

Der Fuchsbandwurm kommt überall vor und Überträger sind vor allem Rotfüchse, Feldmäuse und Nagetiere. Ein Hund kann sich anstecken, wenn er zum Beispiel eine infizierte Maus frisst. Vor allem Hund, welche oft frei und unbeaufsichtigt laufen, sind davon betroffen. Menschen können sich anstecken, dies ist jedoch selten der Fall.

  1. Hundebandwurm

Dieser Bandwurm kommt nur noch im Mittelmeerraum vor und ist hierzulande so gut wie gar nicht mehr anzutreffen. Im Mittelmeergebiet kommt er vor allem da vor, wo auch Schafe gezüchtet werden. Ein Mensch kann sich über den direkten Kontakt mit den Eiern infizieren.

Symptome eines Wurmbefalls

Nicht immer ist es einfach zu erkennen, ob der Hund unter Würmern leidet. Meist zeigen nämlich erwachsene Hunde keine oder nur geringe Symptome. Doch auch Tiere, welche keine Symptome zeigen, können andere Tiere oder auch Menschen mit den Würmern anstecken.

Daher ist es sehr wichtig, dass Maßnahmen gegen den Wurmbefall getätigt werden. Die Diagnose für einen akuten Wurmbefall kann beim Tierarzt gestellt werden, zum Beispiel durch eine Kotuntersuchung. Mögliche Symptome sind derweilen:

  • Juckreiz
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • stumpfes Fell
  • aufgeblähter Bauch
  • Mangelerscheinungen
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust

Vor allem bei Welpen und bei immungeschwächten Tieren sind die Symptome ausgeprägter.

Natürliche Entwurmung ohne Chemie

Wird beim Tierarzt ein Wurmbefall festgestellt, so erhält der Besitzer in den meisten Fällen direkt ein Mittel zur Bekämpfung der Würmer. Dieses verspricht schnelle Hilfe und sorgt in der Regel auch für eine schnelle Entwurmung.

Die enthaltene Chemie greift, besonders bei ständiger Wurmkur, den Körper und die Darmflora des Hundes an. Unsere Empfehlung lautet daher: natürliche Wurmkuren mit Kräutern aus der Natur, gänzlich frei von Chemie.

Mischen Sie das Naturprodukt einfach unter das Futter und Ihr Hund wird auf natürliche und artgerechte Art und Weise bei der Entwurmung unterstützt. Hier empfehlen wir das Produkt Kräuter Wurm-Ex von Anifit.

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Doch der Hersteller informiert: Bitte suchen Sie bei starkem bzw. anhaltendem Wurmbefall zuerst Ihre Tierärztin bzw. Ihren Tierarzt auf.

Das ist richtig, denn ein hartnäckiger Wurmbefall wird mit chemischen Medikamenten vom Tierarzt zumeist besser und schneller behandelt. Eine Kotuntersuchung kann die Diagnose eines Wurmbefalls stellen.

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Wie oft sollte ein Hund entwurmt werden?

Wer seinen Hund schützen möchte, der sollte immer konsequent gegen Würmer vorgehen. Hierzu eignen sich die Entwurmungspräparate, welche beim Tierarzt erhältlich sind. Nur regelmäßige Wurmkuren können vorbeugen und die Infektionsgefahr für Hund und Besitzer minimieren. Es muss jedoch nicht immer gleich zur Chemie gegriffen werden, denn auch Naturprodukte sollen vor einem Wurmbefall schützen. Viele Hundehalter nutzen diese vorbeugend. Im Falle eines hartnäckigen Wurmbefalls ist dennoch der Gang zum Tierarzt die richtige Wahl.

Eine Wurmkur hat keine Langzeitwirkung und sollte daher regelmäßig gemacht werden. Normalerweise wird viermal pro Jahr empfohlen, also alle drei Monate. Auch bei Welpen ist eine regelmäßige Wurmkur wichtig. Manche Besitzer machen es sogar monatlich, um auf Nummer sicher zugehen. Insbesondere bei monatlichen Wurmkuren würden wir keine dauerhafte Chemie-Zufuhr empfehlen.

Der Tierarzt kann helfen und einen speziellen Plan zur Entwurmung aufstellen. Zusammen mit der Wurmkur kann auch der Schutz gegen Ektoparasiten verabreicht werden. Hierzu sollten Sie jedoch den Tierarzt aufsuchen und sich ausgiebig beraten lassen.

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