Hundefutter für den Rottweiler

Rottweiler Hundefutter

Rottweiler Welpe wartet auf Fütterung © ots-photo (depositphotos.com)

Rottweiler

Auf den Rottweiler trifft die Aussage „harte Schale, weicher Kern“ vermutlich zu wie auf keinen anderen Hund. Er ist selbstsicher, mutig und kräftig, hat aber auch - vor allem in seiner Familie - eine weiche Seite. So ist er treu, verschmust und anhänglich.

Charakterzüge

  • zuverlässig & freundlich
  • selbstsicher & stark
  • tapfer & mutig
  • umgänglich & gehorsam

Rasse: Rottweiler

Herkunft

Deutschland

Lebenserwartung

8 bis 10 Jahre

Größe

56 bis 69 cm

Gewicht

35 bis 60 kg

Der Körper dieser Hunderasse ist stämmig und stattlich mit breiter Brust und breitem Kopf. Der Rottweiler verfügt über ein kurzes, dichtes Fell in schwarzer Farbe mit rotbraunen Abzeichen. Charakteristisch für den Rottweiler sind seine dreieckigen Hängeohren.

Der Rottweiler zeigt ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen und verfügt über eine hohe Reizschwelle. Er ist selbstsicher, unerschrocken und aufmerksam. Dieser Hund liebt seine Menschenfamilie und zeigt dies durch seine freundliche und verschmuste Art. Doch es ist auch ein starker Schutztrieb vorhanden.

Mit guter und konsequenter Erziehung wird aus dem Rottweiler ein sehr guter Familienhund, welcher seinen Menschen gegenüber stets loyal und freundlich ist.

Rottweiler in der Natur

Ein Rottweiler in der Natur © FotoJagodka (depositphotos.com)

Die Geschichte des Rottweilers

Ursprünglich wurde diese Hunderasse als Treib- und Hütehund gezüchtet. So nutzten bereits römische Hirten den Rottweiler für ihre Arbeit. Doch auch die römischen Legionen wussten die Qualitäten des Rottweilers zu schätzen und nutzten ihn bereits vor ca. 2000 Jahren als Wach- und Gebrauchshund. So gelangte der Vorfahre des heutigen Rottweilers auch in die Stadt Rottweil, damals Reichsstadt und wichtiges Zentrum für Viehhandel. Da die Viehhaltung lange Zeit auch zum Aufgabenspektrum der Metzger gehörte und auch diese auf die Fertigkeiten dieser Hunderasse vertrauten, erhielt der Vierbeiner den Beinamen „Metzgerhund“.

Im Laufe der Zeit wurde der Fokus der Rottweiler-Zucht auf die Eigenschaften Intelligenz, Ausdauer und Treibeigenschaft gelegt. Doch nicht nur diese Eigenschaften machten diesen Hund beliebt, sondern auch sein Arbeitseifer sowie sein Schutzinstinkt.

Mit dem Beginn des Zeitalters der Eisenbahnen und weiterer Fortbewegungsmittel verlor der Rottweiler seine Bedeutung als Treibhund. Schließlich konnte das Vieh nun auf anderen Wegen transportiert werden. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand die Hunderasse einen neuen Gebrauch: als Hund im Polizeidienst sowie auch im Grenzschutz, wo er auch noch heute oftmals eingesetzt wird (Quelle: Wikipedia Artikel zum Rottweiler).

Die Haltung und Pflege

Für den Rottweiler ist eine liebevolle, aber konsequente Erziehung und eine gute Sozialisierung sehr wichtig. So wird er eine friedliche, treue Bereicherung für die Familie. Diese Hunderasse bedarf Beschäftigung und Bewegung. Sehr gut geeignet ist neben ausgedehnten Spaziergängen auch sportliches wie Agility, Obedience oder auch Fährtenarbeit.

Ein Haus mit Garten erlaubt dem Rottweiler, seinen Wach- und Schutztrieb auszuleben und gewährt im auch Abseits von Spaziergängen Bewegung. Familienanschluss ist für diese Hunderasse sehr wichtig, schließlich ist er auch ein verschmuster Familienhund.

Die Pflege des Rottweilers ist mit nur wenig Aufwand verbunden. Ein gelegentliches Bürsten des Fells, vermehrt in der Zeit des Fellwechsels, reicht häufig bereits aus, um das Hundefell zu pflegen. Wichtig sind jedoch auch regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen beim Tierarzt. Denn nur so können mögliche Beschwerden oder Erkrankungen frühzeitig entdeckt und behandelt werden.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Der Rottweiler ist aufgrund seines Selbstbewusstseins nicht für Hunde-Anfänger geeignet. Dieser Hund bedarf eines Menschen, der über Hundeerfahrung verfügt und ihn mit Besonnenheit und Ruhe erzieht. Und dies liebevoll aber dennoch konsequent. Auch sollten die Menschen über Standfestigkeit und auch über Kraft verfügen, denn beides ist nötig, um den Rottweiler sicher an der Leine zu führen.

Mögliche Probleme

Fehlende oder falsche Erziehung kann bei dieser Hunderasse zu gefährlichem Verhalten führen. Aus diesem Grund gilt der Rottweiler in einigen Bundesländern als Listenhund. Das bedeutet, seine Haltung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen oder mit Einschränkungen erlaubt.

Die Gesundheit des Rottweilers ist im Allgemeinen gut. Allerdings neigt er, wie zahlreiche weitere Hunde dieser Größe und dieses Gewichts, zu Ellbogendysplasie sowie Hüftgelenksdysplasie. Auch Herzerkrankungen sind bei dieser Hunderasse vergleichsweise häufiger zu sehen.

Fütterung und Ernährung des Rottweilers

Die Ernährung des Hundes sollte exakt an seine Bedürfnisse angepasst sein, um Fettleibigkeit oder auch Krankheiten zu vermeiden. Für den Rottweiler ist Futter mit sehr hohem Fleischanteil sehr wichtig, da dieses die wichtigste Proteinquelle für den Vierbeiner darstellt. Für Abwechslung auf dem tierischen Speiseplan sowie für die Zufuhr von weiteren wichtigen Nährstoffen sorgen Gemüse und auch Obst. Gesunde und leicht verdauliche Kohlenhydratquellen, wie Karotten, Kartoffeln und Reis, können zudem eine extra Portion Energie liefern.

Tabu im Rottweiler-Futter sind Getreide, chemische Produkte, Fette sowie weitere Zusatzstoffe. Die optimale Ernährung verfügt über einen sehr hohen Anteil an Fleisch und ist zudem naturbelassen und getreidefrei. Aber Fleisch ist nicht gleich Fleisch: achten Sie auf hochwertige Fleischzutaten, wie Muskelfleisch, Leber, Lunge und Karkasse.

Ausgewachsene Rottweiler sollten ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag erhalten. Für Junghunde empfiehlt sich die Fütterung mit vier täglichen Portionen. Nach der Mahlzeit beginnt stets die Ruhezeit. Nicht vergessen werden darf das Trinkwasser. Davon muss dem Tier jederzeit eine ausreichende Menge zur Verfügung stehen, egal ob bei Nass- oder Trockenfütterung.

Rottweiler Welpe

Ein neugieriger Rottweiler Welpe © atomadog (depositphotos.com)

Welches Hundefutter für den Rottweiler?

Trockenfutter, Nassfutter oder doch Barfen? Vor dieser Entscheidung stehen alle Hundehalter*innen, wenn sie sich einen Hund anschaffen. Wir von 1a-hundefutter.de wollen niemandem vorschreiben, wie er oder sie ihren Hund zu ernähren hat. Dennoch haben auch wir als zertifizierte Ernährungsberater unsere persönliche Auffassung einer artgerechten und gesunden Hundeernährung.

Diese Ernährung besteht, wie soll es als Vorfahre des Wolfes auch anders sein, aus vielen gesunden tierischen Proteinen. Sowohl die Auswahl der Fleischzutaten als auch die ergänzenden Zutaten spielen hierbei ebenfalls eine große Rolle. Doch für welche Ernährung sollte man sich entscheiden? Und spielt es eine Rolle, ob ich einen Rottweiler oder einen Dackel füttern möchte?

Egal ob Welpe, Adult, Senior, Mischling, Rüde, Hündin, kastriert, Hovawart, Dackel oder Rottweiler: eine artgerechte und gesunde Hundeernährung besteht aus hochwertigen tierischen Proteinen, ergänzt mit gesunden Zutaten wie hochwertigen Ölen oder Obst und Gemüse.

Ein Trockenfutter kann unsere Ansprüche einer artgerechten Ernährung nicht gerecht werden. Warum? Weil eine trockene Ernährung ganz einfach nicht in der Natur des Hundes liegt. Auch stellt Trockenfutter die gesamte Verdauung vor eine große Herausforderung und ist dabei zudem nicht sonderlich nierenfreundlich. Mit Sicherheit bietet der Markt auch hochwertigere Trockenfutter für den Hund, wie in unseren vielen Trockenfutter Tests zu erkennen. Dennoch profitieren von dieser bequemen Fütterungsart in erster Linie die Halter*innen und nicht der Hund.

Demnach werden Sie auf unserer Webseite, abgesehen vom Barfen und des Selbstkochens, nur Empfehlungen für eine Nassfütterung vorfinden. Aber wie bei jedem Futter gilt auch hier: es kommt auf die Inhaltsstoffe an. Achten Sie daher auf eine offene und transparente Deklaration. Chemie, undeklarierte tierische Nebenerzeugnisse, Bindemittel, Getreide und Zuckerzusätze sollten nicht im Futternapf landen.

Wenn Sie eine ganz individuelle und unverbindliche Beratung für Ihren Rottweiler wünschen, dann kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular oder vereinbaren Sie direkt einen Rückruf. Alternativ können Sie sich über unsere Nass- und Welpenfutter Empfehlungen informieren.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Rottweiler eignet sich nur für hundeerfahrene Menschen, welche eine konsequente, liebevolle und sachkundige Erziehung des Tiers gewährleisten können. Hier wird dieser Vierbeiner zu einem guten Hund für die Familie, verschmust, loyal und aufmerksam.

Diese Hunderasse bedarf ausreichend Beschäftigung und viel Bewegung. Ansonsten drohen Langeweile und daraus resultierendes unerwünschtes Verhalten. Hundesport, Fährtenarbeit sowie ausgedehnte Spaziergänge und das Leben in einem Haus mit Garten sind für diesen Hund ideal.

Die Gesundheit des Rottweilers ist robust, doch neigt er zu Hüftgelenksdysplasie sowie Ellbogendysplasie. Auch Erkrankungen am Herzen sind bei dieser Hunderasse möglich. Wichtig sind deshalb regelmäßige Check-Ups beim Tierarzt, um etwaige Krankheiten und Beschwerden frühzeitig zu erkennen und auch behandeln zu können. Mindestens genauso wichtig ist jedoch auch eine artgerechte Ernährung, welche der Grundstein für ein gesundes Hundeleben sein kann.

Rottweiler Hundefutter

Hundefutter für den Rottweiler

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Rottweiler zu finden ist leichter als gedacht. Unsere Empfehlung: ein getreidefreies Nassfutter mit hohem Fleischgehalt, je nach Bedarf ergänzt mit Gemüse, Obst, Ölen oder Flocken.

Wer schreibt hier eigentlich?
Wer schreibt hier eigentlich?
Ich bin Markus. Als zertifizierter Ernährungsberater für Hunde liegt mir die artgerechte Ernährung unserer Vierbeiner ganz besonders am Herzen.
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