Diätfutter für Hunde

Immer wieder gibt es einen Grund Diät zu halten. Dies ist bei Hunden nicht anders, als bei Menschen. Diät bedeutet nicht unbedingt, dass der Hund zu dick ist. Denn die Arten und Gründe für eine Diät können sehr unterschiedlich sein.

So kann eine Diät medizinisch nötig sein, um eine Krankheit zu überwinden, sie kann aber auch ganz klassisch die Problematik des Übergewichts angehen, was bei falscher Fütterung oder zu wenig Bewegung oft entsteht. Aber es kommen auch Diäten infrage, die auf Allergien zurückzuführen sind.

Bevor blind ein Diätfutter für Hunde gekauft wird sollte man sich im Einzelfall genau informieren, welches der unzähligen Angebote angebracht ist. Sicherlich hat auch ein Tierarzt Empfehlungen für verschiedene Futtermittel, die den Bedarf erfüllen.

Falsche Ernährung bei Hunden

Schluss mit Dickmachern im Hundefutter: es ist Zeit für eine Diät!/ © willeecole – depositphotos.com

Diätfutter für Hunde bei Übergewicht

Der Klassiker, an den man gerne denkt, wenn es sich um eine Diät handelt, ist Übergewicht bei Hunden. Tatsächlich kann hierunter auch ein Hund leiden. Dies ist dringend zu unterbinden. Die Gelenke der Hunde leiden darunter und Folgeschäden sind sehr wahrscheinlich.

Für solche Fälle sind Diätfutter für Hunde am Markt weit verbreitet. Die Futterwahl ist hier übrigens ebenso schwer, wie am Markt für normales Hundefutter. Es empfiehlt sich auf die Erfahrungen von Testberichten und anderen Hundehaltern zurückzugreifen. Meist bekommt man so leicht heraus, welches Diätfutter für Ihren Hund hier das Beste ist.

Grundsätzlich gilt für ein Diätfutter für Hunde zu diesem Zweck: es hat einen reduzierten Anteil von Kohlehydraten. Auch auf die Beimischung von Zucker, die niemals wirklich gut ist, sollte besonders verzichtet sein.

Diätfutter für Hunde bei Krankheit

Eine Empfehlung für Diätfutter kann auch vom Tierarzt kommen, um eine Krankheit entweder zu kurieren oder deren Heilung zu unterstützen. Es kann beispielsweise bei Verdauungsproblemen und Erkrankungen im Verdauungstrakt eine Diät helfen. Diese besteht dann aus Futtermitteln, die besonders bekömmlich und leicht verdaubar sind. Dabei kommen manchmal sogar Hundefutter infrage, die nicht als spezielles Diätfutter gekennzeichnet sind. Dies ist allerdings auch vom Einzelfall abhängig.

Futter vom Discounter kommt hier als Diätfutter jedenfalls kaum infrage. Auch wenn ein bestimmter Inhaltsstoff in erhöhtem Maß enthalten sein muss, kann Diätfutter für Hunde bei der Gesundung helfen. Nach Tipps eines Tierarztes kann dann aber auch, sofern es sich nur um Beimischung eines Stoffes handelt, auch jedes normale Hundefutter zum Diätfutter aufgerüstet werden.

Ob ein Diätfutter sich im Einzelfall eignet sollte immer der Tierarzt entscheiden. Denn hier Tipps zu geben, die zu allgemein gehalten sind, wäre nicht zu verantworten, da diese bei falscher Interpretation leicht zur Gesundheitsgefährdung der Tiere führen könnten.

Diätfutter für Hunde bei einer Futtermittelallergie

Diätfutter für Hunde

Auch hypoallergene Hundefutter stellen in gewisser Weise ein Diätfutter dar. Hier wird ebenfalls nach Möglichkeit auf bestimmte Inhaltsstoffe im Rahmen einer dauerhaften Diät verzichtet, die beim Hund zu Unverträglichkeiten führen. Eine Diät bei einer Futtermittelallergie bedeutet im Grunde, dass der Hund eine Diät von allen Stoffen macht, welche Allergien oder Unverträglichkeiten verursachen.

So sind diese in der Regel beispielsweise getreidefrei. In diesem Zusammenhang wird Diätfutter auch in einem Satz mit „Ausschlussdiät“ verwendet. Die ideale Lösung gibt es hier nicht. Anstelle eines Diätfutters ist es häufig ausreichend, auf ein hochwertiges Futter umzustellen.

Hierzu sollte nur eine tierische Proteinquelle und möglichst wenige andere Bestandteile im Futter sein. So kann ausgeschlossen werden, dass diese es sind, die eine Reaktion auslösen.

Alternative zum Diätfutter

Wer kein Diätfutter kaufen will, sich aber gut mit dem Bedarf von Hunden auskennt, der kann auch Hundefutter selber kochen oder seinen Hund barfen. Bei einer Eigenkreation ist es besonders wichtig, dass Sie sich zuvor mit der Materie beschäftigen. Was gehört in ein gesundes Hundefutter? Welche Nährstoffe benötigt mein Hund? Es kann sonst schnell zu einer Unterversorgung an Nährstoffen kommen.

Ein hochwertiges Nassfutter kann als Alleinfuttermittel gefüttert werden. Es befinden sich hier im besten Fall keine Zusatzstoffe im Hundefutter. Ein Allteinfuttermittel in hoher Qualität beinhaltete alles, was der Hund benötigt. Wichtig: Achten Sie auf einen hohen Fleischanteil im Futter. Im besten Fall sollte dies zudem auch frei von Getreide sein.

Somit gibt es auch keine Dickmacher wie Zuckerzusätze oder billigen Weizen im Futter. In den meisten Fällen reicht eine Futterumstellung auf ein hochwertiges Futter bereits aus, um den Hund wieder auf eine schlanke Linie zu bringen.

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