Woran erkennt man eine Getreideallergie beim Hund?

Getreideallergien kommen bei Hunden recht häufig vor. Betroffen von einer Getreideallergie sind Hunde aller Altersgruppen und Rassen. Eine Getreideallergie kann auch nach etlichen problemlosen Jahren der Fütterung plötzlich und unerwartet auftreten.

Ursachen der Getreideallergie und deren Auslöser

Neben Getreide, wie zum Beispiel Weizen, können auch Rind- und Schweinefleisch, ebenso wie Pferde- und Geflügelfleisch und Milchprodukte, aber auch Fisch, Ei und Soja für die allergische Reaktion verantwortlich sein. Aber auch in Fertigfutter enthaltene Zusätze wie Antioxidantien, Moisturizer und Stabilisatoren gelten als Allergie auslösend.

Bis heute ist noch nicht geklärt, welche genaue Ursache eine Getreide Unverträglichkeit herbeiführt. Vermutet werden Störungen der Darmschleimhaut, verursacht durch Darmentzündungen, aber auch Darmparasiten oder ein zu frühes Absetzen des Welpen. Normalerweise passieren Allergene im gesunden Darm nicht die Darmwand. Die Allergene werden durch Enzyme, die im Verdauungssaft enthalten sind, größtenteils abgebaut. Kommen Allergene in Kontakt mit der Darmwand, wird Immunglobulin A (IgA) gebildet und die entstehenden Antigen IgA Komplexe werden resorbiert. Normalerweise toleriert der Körper diese Stoffe.

Die Reaktionen des Hundes bei einer Getreideallergie

Es wird bei Futterallergien zwischen Typ I Reaktionen, Typ III Reaktionen und Typ IV Reaktionen unterschieden. Typ III Reaktionen äußern sich mit Magen-Darm-Symptomen. Diese betreffen allerdings nur 15 Prozent der Hunde mit einer Futtermittelallergie.

Der Großteil der Hunde mit einer Getreideunverträglichkeit äußert diese durch Juckreiz und einer allergischen Dermatitis (Hautentzündung). Zunächst treten Hautveränderungen, einhergehend mit Hautrötungen und Pappeln, auf. Besonders betroffen sind die Pfoten, die Bauch- und Leistenregion, Achseln, die Schnauze und die Ohren. Bei 80 Prozent der Hunde sind die Ohren unter anderem mit betroffen, bei 20 Prozent der Getreideallergiker ausschließlich die Ohren.

Was tun bei einer Getreideallergie?

Für Hunde mit einer Getreideallergie empfiehlt es sich, auf ein Futter umzustellen, welches kein Getreide enthält. Viele im Handel erhältliche Futtermittel für Hunde enthalten Getreide, obwohl dieses nicht auf der Packung angegeben ist.

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