Durchfall beim Hund: Ursachen, Erste Hilfe und Prävention

Der Hundekot ist fast flüssig oder weich? Dann hat der Hund Durchfall. Meist handelt es sich dabei um nichts Schlimmes, dennoch sollte der Zustand genau beobachtet werden. Schließlich kann auch eine Krankheit hinter dem Durchfall beim Hund stecken.
Hundekot aufsammeln

Das Aufsammeln des Hundekots: eine echte Herausforderung bei Durchfall / © KostyaKlimenko – depositphotos.com

Die Durchfall-Arten

Im Normalfall ist der Hundekot fest und gut geformt. Nicht jedoch, wenn der geliebte Vierbeiner Durchfall hat. Dann reicht die Kot-Konsistenz von breiartig bis hin zu flüssig. Schnell kann es dann auch passieren, dass der sonst stubenreine Hund wieder unrein wird. Es ist ihm einfach nicht möglich, den viel zu wässrigen Stuhl zu halten.

Ist der Durchfall nur von kurzer Dauer und kommt selten vor, reinigt sich der Hundekörper vielleicht gerade einfach selbst. Das kommt vor. Meist dann, wenn etwas Falsches gefressen oder getrunken wurde. Das Trinken aus Pfützen ist nicht selten die Ursache für kurzfristigen Durchfall.

Wenn die Beschwerden länger anhalten, ist die Darmschleimhaut gereizt. Der Gang zum Tierarzt ist dann unvermeidbar. Es gibt zwei Arten des Durchfalls beim Hund: die akute und die chronische Art.

Grundsätzlich sagt der Hundekot, egal ob weich oder hart, bereits einiges aus. Unser Ratgeber zum Thema Stuhlgang und Kot beim Hund zeigt Ihnen, was der Stuhlgang beim Hund alles über Gesundheit und Futterqualität aussagen kann.

Der akute Durchfall

Diese Form tritt plötzlich ein. Die Dauer ist auf maximal ein bis zwei Tage begrenzt. Geht der Durchfall mit weiteren Symptomen wie Fieber, Appetitlosigkeit oder auch Abgeschlagenheit einher, ist ein Tierarztbesuch angeraten. Gleiches gilt bei einer drohenden Dehydrierung. Ist der Hund trotz Durchfall jedoch fit, kann vorerst abgewartet und beobachtet werden. Auch das Füttern von Schonkost kann schnell helfen.

Der chronische Durchfall

Dauert der Durchfall beim Hund länger als zwei Tage an oder tritt er immer wieder auf, handelt es sich um chronischen Durchfall. Hier ist meist eine Reizung der Darmschleimhaut der Grund. Ein Tierarztbesuch sollte unbedingt erfolgen. Denn nur der Veterinär kann den Grund für diese Reizung herausfinden. Mögliche Ursachen sind Krankheiten, das Futter oder eine geschädigte Darmflora.

Was sagt uns der Hundekot über Gesundheit des Hundes

Gesundheit und Futterqualität lassen sich über den Hundekot ermitteln / © Amaviael – depositphotos.com

Die Ursachen

Es gibt zahlreiche Ursachen, die als Auslöser für Durchfall beim Hund infrage kommen. Um Ihnen ein paar davon zu nennen, folgt eine kurze Übersicht.

  • Allergien und Futterunverträglichkeiten
  • Stress und ängstliche Situationen
  • Virusinfektionen
  • Futterumstellung
  • allgemeine Unverträglichkeiten
  • chronische Darmentzündung
  • Würmer und Giardien
  • Vergiftungen und falsche Lebensmittel
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • unsauberes Trinkwasser und das Trinken aus Pfützen
  • hormonelle Erkrankungen

Blutiger Durchfall tritt häufig bei einer Vergiftung auf. Generell kann weicher Kot auf gefressene Lebensmittel hindeuten, welche für unsere Vierbeiner eher ungeeignet sind. Hierzu zählen Kaffee, Tee, Pfützenwasser, schimmelige Essensreste (z.B. aus dem Müll), Schokolade, Milch und Milchprodukte mit Milchzucker (bei Laktoseintoleranz), Fischgräten, Pilze, Hühnerknochen (niemals gekocht verfüttern!), Weintrauben und Rosinen, bestimmte Nüsse, zu viel Knoblauch oder Zwiebeln und Rhabarber. Grundsätzlich gilt: wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund ein Lebensmittel fressen darf, dann lassen Sie es lieber oder erkundigen sich zunächst bei einem Experten. Zudem reagiert ohnehin jeder Hund unterschiedlich.

Bei Futterunverträglichkeiten und Allergien kann eine Ausschluss-Diät helfen. Monoprotein-Sorten sind hier häufig eine gute Wahl. Diese gelten als leicht verdaulich, da nur eine Proteinquelle verarbeitet wurde. Zu häufigen Auslösern von Allergien oder Unverträglichkeiten zählen Getreide und verschiedene Fleischsorten.

Während einer Futterumstellung sind Verdauungsprobleme keine Seltenheit. Der Hund ist an das vorherige Futter gewohnt und so auch die gesamte Verdauung mit allen beteiligten Verdauungsenzymen. Treten bei einer Futterumstellung also Symptome wie Durchfall, weicher Kot oder Blähungen auf, ist dies zunächst kein Grund zur Sorge. Wird die Futterumstellung sorgsam durchgeführt, so verschwinden die Verdauungsprobleme im Normalfall nach einigen Tagen.

Bei Giardien verschreibt der Tierarzt in der Regel ein Medikament zur Bekämpfung. Ergänzend sollte der Hund eine kohlenhydratarme Ernährung erhalten. Ein getreidefreies Nassfutter mit hohem Fleischanteil enthält in der Regel nur wenige Kohlenhydrate.

Beim Verdacht auf Vergiftungen als Durchfall-Ursache muss schnell gehandelt und der Tierarzt aufgesucht werden. Um eine Vergiftung kann es sich handeln, wenn der Hund nicht nur Durchfall hat, sondern zudem noch unruhig ist, stark hechelt oder krampft. Sollten Sie beobachtet haben, wie Ihr Hund etwas gefressen hat, was für Ihn giftig oder schädlich sein könnte, so warten Sie nicht bis zum Durchfall. Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig.

Erste Hilfe gegen Durchfall beim Hund

Am wichtigsten ist es, Ruhe zu bewahren und den geliebten Vierbeiner gut zu beobachten. Hält der Durchfall nur maximal ein bis zwei Tage an und macht der Hund abgesehen davon einen gesunden und fitten Eindruck, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge. Es sollte dennoch versucht werden herauszufinden, was der Grund für den Durchfall sein könnte. Wurde das Futter umgestellt? Oder gab es zu viele Leckerli? Oder war der Vierbeiner Stress ausgesetzt?

Was gegen Durchfall getan werden kann

  • Nulldiät, damit der Darm sich etwas erholen kann. Doch nie länger als einen Tag!
  • Schonkost, Darmschonung ohne Hunger. Zum Beispiel Reis mit Huhn in kleinen Portionen.
  • Aktivkohle wird häufig zum Filtern von Giftstoffen verwendet und unterstützt bei deren Ausscheidung.
  • Trinkwasser abkochen bewahrt vor Bakterien und schont somit den Darm
  • Quark-Wasser-Gemisch unterstützt die Darmsanierung. Dafür einfach Wasser und Quark mit einem Schuss Öl mischen.
  • Ballaststoffe absorbieren Flüssigkeit und sorgen für bessere Kotkonsistenz. So zum Beispiel Flohsamen und Leinsamen.
Hund zur Untersuchung beim Tierarzt

Wann sollte der Hund bei Durchfall zum Tierarzt? / © Syda_Productions – depositphotos.com

Treten zusätzlich zum Durchfall weitere Symptome wie Erbrechen, Krämpfe, Fieber, Blut im Stuhl oder verstärktes Hecheln auf oder verändert sich die Farbe der Schleimhäute ist Eile geboten und der Tierarzt sollte umgehend aufgesucht werden. Bei Welpen ist Durchfall mit noch mehr Vorsicht verbunden und sollte lieber einmal öfter abgeklärt werden.

Insbesondere bei kleineren Hunderassen und Welpen kann anhaltender Durchfall schnell gefährlich werden. Drohen die Hunde bei häufigem Durchfall zu dehydrieren, sollten unbedingt Sofortmaßnahmen getroffen werden. Wenn diese Maßnahmen binnen ca. 24 Stunden zu keiner Besserung führen, sollte spätestens dann ein Tierarzt konsultiert werden. Wird nicht rechtzeitig gehandelt, können gesundheitliche Langzeitfolgen auftreten.

Eine beginnende Dehydrierung erkennen Sie unter anderem daran, dass Ihr Hund beginnt schwach zu werden. Auch ein Test im Schulter-/Nackenbereich kann zur Kontrolle dienen. Ziehen Sie dazu eine Hautfalte hoch und lassen diese wieder fallen. Wenn sich diese nicht sofort oder nur langsam zurückzieht, ist es ein Anzeichen für Dehydrierung. Der Weg führt in diesem Fall bestenfalls direkt zum Tierarzt.

Ab zum Tierarzt und dann?

Ihr Hund leidet seit mehreren Tagen an Durchfall? Ist der Hundekot morgens immer weich, abends jedoch wieder normal? Oder haben Sie das Gefühl, dass der Darm Ihres Hundes belastet ist und saniert werden müsste?

Die meisten Hundehalter gehen in diesen Fällen zunächst zum Tierarzt. Das ist auch vollkommen richtig und wir wollen Sie keineswegs davon abhalten. Jedoch hören wir immer wieder von Haltern, dass deren Hunde beim Tierarzt dann mit Antibiotikum oder Kortison behandelt werden. In einigen Fällen mag dies auch angebracht sein. Jedoch löst eine solche Behandlung erfahrungsgemäß nicht das Problem.

Unserer Meinung nach kann eine Behandlung mit Chemie das Problem langfristig sogar verschlechtern. Denn jedes Mal wenn der Hund Chemie zu sich nimmt, egal ob in Form einer Wurmkur, Kortison, Medikamenten oder Antibiotikum, wird die Darmflora belastet. Chemie schadet der Darmflora des Hundes. Klar, in einigen Fällen führt kein Weg um eine Spritze herum. Doch wer kümmert sich um die Darmflora, sobald diese beschädigt wurde und was sind die Folgen einer beschädigten Darmflora? Gibt es Alternativen zur chemischen Behandlung?

Unsere Empfehlung bei chemischer Behandlung

Wird Ihr Hund mit Chemie behandelt, so trägt die Darmflora in der Regel auch einen Schaden davon. Insbesondere dann, wenn es sich um regelmäßige Behandlungen handelt. Dies kann bei Antibiotikum, Schmerztabletten oder anderen Krankheiten der Fall sein. Auch Durchfall wird häufig mit Chemie behandelt. Auch wenn es zu einer kurzfristigen Besserung kommt und der Durchfall womöglich ausbleibt, nimmt der Hund Chemie auf.

Egal ob Sie eine Alternative zur Darmsanierung suchen, oder ob Sie nach einer Behandlung die Darmflora sanieren möchten: wir empfehlen die Kraft der Natur. Wir sind Fan einer artgerechten Hundeernährung. Dazu zählt auch die Behandlung mit Medikamenten. In einigen Fällen führt jedoch – wie erwähnt – kein Weg um die Behandlung herum. Wichtig ist es also, dass Ihr Hund im Anschluss entgiften kann. Sodass angesammelte Schadstoffe die Darmflora und damit den Hundekörper wieder verlassen. Hierbei helfen unter anderem eine gesunde Ernährung und natürliche Mittel. Doch welche?

Neben dem Futter können auch Nahrungsergänzungen für Hunde eine große Hilfe sein. So können auch Naturprodukte helfen, wie spezielle Mischungen, aber auch Leinsamen, Flohsamen und mehr.

Power-Darm für Hunde

Unsere Empfehlung bei fütterungsbedingtem Durchfall

Bei (fütterungsbedingtem) Durchfall haben wir einige persönliche Empfehlungen für Sie parat. Unserer Erfahrung nach haben diese Methoden langfristig die beste Wirkung.

  1. Futterumstellung: Sorgen Sie mit einer artgerechten Hundeernährung für den Grundbaustein eines gesunden Hundelebens. Beginnen Sie mit nur einer Fleischsorte, am besten zunächst in Kombination mit Darmsanierungs-Pulvern auf natürlicher Basis. Unsere Empfehlung ist eine Nassfütterung. Wir füttern unseren Hunden hier die Anifit Nassnahrung, aber auch andere Hersteller konnten uns in unserem großen Hundefutter Test überzeugen.
  2. Verzicht auf Chemie: Verzichten Sie, wo immer es geht und nicht notwendig ist, auf chemische Behandlungen. Die Darmflora Ihres Hundes wird es Ihnen danken. Denn: über den Darm wird ein Großteil der Gesundheit gesteuert. Es ist also sehr wichtig, dass es gerade hier zu keinen Beeinträchtigungen kommt. Eine (stark) beschädigte Darmflora kann zu Allergien, Futterunverträglichkeiten, Hautausschlägen und Pfotenlecken führen.
  3. Bei akuten Fällen: Auch trotz einer hochwertigen Nahrung und einer gesunden Darmflora kann es zu (kurzfristigem) Durchfall kommen. Erfahrungsgemäß ist es dann sinnvoll die aktuelle Fütterung auszusetzen und auf Schonkost oder andere leicht verdauliche Kost umzusteigen. Auch die Morosche Karottensuppe ist eine gute Empfehlung bei akutem Durchfall.

Prävention: Durchfall vorbeugen

Eine hochwertige und vor allem artgerechte Ernährung ist die beste Vorbeugung gegen Durchfall beim Hund. Denn nur so erhält der Vierbeiner alle wichtigen Nährstoffe, die er für einen gesunden Darm und ein intaktes Immunsystem benötigt. Unsere Empfehlung: ein hochwertiges Nassfutter mit hohem Fleischanteil und einer naturbelassenen und gesunden Zusammensetzung. Weitere Infos hierzu erhalten Sie in unserem Hunde Nassfutter Test.

Weitere Vorbeugungsmaßnahmen sind das Füttern in mehreren kleinen Mahlzeiten sowie regelmäßige Zeiten für die Fütterung. Auch die Wurmkur in regelmäßigen Abständen ist wichtig. Wenn Sie Ihren Hund nicht auf Bedacht mit Chemie behandeln möchten, könnten Sie es mit einer natürlichen Wurmkur probieren. Auch regelmäßige Kotuntersuchungen sind möglich, sodass nur im Falle eines Wurmbefalls behandelt wird.

Fragen & Antworten zum Thema Durchfall beim Hund / © ArenaCreative – depositphotos.com

FAQ – Fragen und Antworten zum Durchfall beim Hund

  • Warum hat mein Hund Durchfall? Es gibt verschiedene Ursachen für Durchfall beim Hund. Diese können sowohl harmlos als auch ernsthaft und bedrohlich sein. Unser Ratgeber informiert Sie über mögliche Ursachen.
  • Wie lange Schonkost bei Durchfall? In der Regel empfiehlt sich eine Fütterung von Schonkost, bis der Durchfall beendet ist. Bei kurzzeitigem Durchfall sind ein bis zwei Tage Schonkost angebracht. Schonkost sollte jedoch nicht über Wochen oder Monate hinweg gefüttert werden, da es so zu Mangelerscheinungen kommen könnte.
  • Was tun bei Durchfall mit Blut? Blutiger Durchfall kann auf innere Verletzungen, Vergiftungen oder eine stark gereizte Darmschleimhaut hindeuten. Egal welche Ursache vorliegt, Ihr Hund sollte bei blutigem Durchfall schnellstmöglich dem Tierarzt vorgestellt werden.
  • Durchfall bei einer Futterumstellung? Eine Futterumstellung kann zu temporär auftretenden Verdauungsproblemen führen. Dies gilt insbesondere dann, wenn zum Beispiel von Trocken- auf Nassfutter umgestellt wird. Häufig ist hier von einer sogenannten Erstverschlimmerung die Rede. Wird auf ein hochwertigeres Futter umgestellt, so beginnt sich die Darmflora meist ganz von alleine zu sanieren. Dabei verlassen angesammelte Schadstoffe (zum Beispiel durch Impfungen, Medikamente, Wurmkuren, minderwertiger Ernährung) die Darmflora und damit den Hundekörper. Nicht selten führt dies zu Durchfall, Blähungen oder weichem Kot. Mehr dazu lesen Sie in diesem Ratgeber.
  • Wie lange hat der Hund Durchfall nach einer Wurmkur? Wenn Ihr Hund nach einer chemischen Wurmkur unter Durchfall leidet, so ist dies recht üblich. Der Hundekörper wird mit Chemie belastet und reagiert in einigen Fällen mit Durchfall. Spezielle Darmpulver auf Naturbasis, Flohsamen, Leinsamen oder Schonkost können schnell helfen. In der Regel ist der Durchfall auch ohne spezielle Maßnahmen nach ein bis zwei Tagen vorbei.
  • Ist Durchfall beim Hund nach einer Narkose oder Operation normal? Bei einer Operation wird der Hund sehr häufig in Narkose versetzt und bekommt zusätzlich in einigen Fällen noch Schmerzmittel verabreicht. Durch diese chemische Belastung reagiert der Hundekörper sehr häufig mit Durchfall. Unser Ratgeber gibt Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Hund in dieser Zeit unterstützen können.
  • Kann der Hund Durchfall durch Knochen bekommen? Knochen können – meistens in großer Menge – abführend wirken und so zu Durchfall führen. Nicht für jeden Hund sind Knochen geeignet. Auch können unterschiedliche Knochen anders auf den Hund wirken. Grundsätzlich sollten Knochen mit Bedacht und in Maßen gefüttert bzw. gegeben werden.
  • Helfen Möhren, Kartoffeln und Reis gegen Durchfall? Eine Schonkost besteht in der Regel aus leicht verdaulichen Zutaten. Dazu gehören auch Kartoffeln, Reis und Möhren. Die Zutaten sollten ohne Salz zubereitet werden. Ein häufig gefüttertes Schonkost-Gericht besteht aus Reis und Hühnchen. Aus Möhren lässt sich die Morosche Karottensuppe zaubern, welche häufig als Wundermittel gegen Durchfall angesehen wird.
  • Was tun, wenn Durchfall begleitet wird mit starkem Zittern, Husten oder Fieber? Wird Durchfall beim Hund mit einem dieser Symptome begleitet, so sollte umgehend ein Tierarzt konsultiert werden. Es ist besonders wichtig, dass Ihr Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Ein Trockenfutter könnte hierbei die Dehydrierung nur noch zusätzlich fördern. Greifen Sie daher am besten auf ein Nassfutter oder Schonkost zurück. Auch eine Morosche Karottensuppe kann helfen.
  • Wie viele Kohletabletten bei Durchfall? Wenn Sie auf Kohletabletten gegen Durchfall beim Hund zurückgreifen möchten, so sollten Sie dabei unbedingt die Dosierungsempfehlungen des Herstellers beachten. Sowohl eine Über- als auch eine Unterdosierung sollten hierbei vermieden werden. In Zweifelsfällen sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.
  • Kann zu viel Futter zu Durchfall beim Hund führen? Ja, eine zu große Menge Futter kann in einigen Fällen abführend wirken. Welpen sollten 3-4 Mahlzeiten täglich erhalten, bei ausgewachsenen Hunden kann die tägliche Futtermenge auf zwei Rationen aufgeteilt werden.
Fazit zum Durchfall beim Hund
Durchfall ist nicht immer Grund zur Sorge. So kann es sich beispielsweise nur um eine Begleiterscheinung einer Futterumstellung handeln. In anderen Fällen sind Krankheiten, Allergien oder Futterunverträglichkeiten die Ursache.

In einigen Fällen kann bereits ein neues, artgerechtes Hundefutter Abhilfe schaffen. In anderen Fällen sollte der Hund zunächst dem Tierarzt vorgestellt werden.

Wer schreibt hier eigentlich?
Wer schreibt hier eigentlich?
Ich bin Markus. Als zertifizierter Ernährungsberater für Hunde liegt mir die artgerechte Ernährung unserer Vierbeiner ganz besonders am Herzen.
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