Hundefutter für den Bernhardiner

Bernhardiner © Bigandt

Bernhardiner

Wer kennt ihn nicht, den großen Hund mit dem kleinen Holzfässchen am Halsband. Die übliche Darstellung des Bernhardiners bzw. St. Bernhardshund aus Film und TV. Dabei ist diese ruhige Hunderasse weitaus mehr als das. Nämlich auch ein äußerst beliebter und sanftmütiger Familienhund. Doch wie wird dieser Vierbeiner gepflegt und vor allem: was ist das richtige Hundefutter für den Bernhardiner?

Charakterzüge

  • furchtlos & anhänglich
  • selbstsicher & kinderlieb
  • wachsam & beschützend
  • freundlich & sanftmütig

Rasse: Bernhardiner

Fellfarbe

weiß mit rotbraun

Lebenserwartung

8 bis 10 Jahre

Größe

65 bis 85 cm

Gewicht

60 bis 80 kg

Was das Aussehen des Bernhardiners betrifft, gibt es zwei Varietäten: Kurzhaar-Bernhardiner und Langhaar-Bernhardiner.

Das Haarkleid ist jedoch auch bereits der einzige Unterschied, denn beide Varietäten erreichen eine beachtliche Größe. Der Körperbau dieser Hunderasse ist groß, kräftig und muskulös mit einem imposanten Kopf.

Das Fell des Bernhardiners ist dicht und verfügt über reichlich Unterwolle. Die Farbe des Haarkleids ist weiß mit rotbraun. Ab und an auch mit etwas schwarzen Tönen.

Das Wesen des Bernhardiners ist ruhig, freundlich, aber dennoch wachsam. Er ist sensibel, sanftmütig, anhänglich, gelassen, zurückhaltend und kinderlieb. Sein Temperament ist im Allgemeinen ruhig, kann jedoch auch lebhaft und verspielt sein.

Bernhardiner Welpe © tobkatrina

Die Geschichte des Bernhardiners

Es heißt, der Ursprung des Bernhardiners befindet sich auf dem Berg Großer St. Bernhard. Im 11. Jahrhundert erbauten Mönche auf einer Passhöhe dort oben ein Hospiz als Zufluchtsort für Pilger sowie für Reisende. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts dann wurden dort große Berghunde zum Schutz und zur Bewachung des Hauses gehalten, was in Notizen des Hospizes sowie auf Bildern dokumentiert ist. Die Vorfahren dieser St. Bernhards-Hunde waren die großen Bauernhunde der Gegend.

Während die sanften Riesenhunde zu Beginn lediglich als Wachhunde eingesetzt wurden, fand sich schnell ein weiteres Tätigkeitsfeld als Rettungshunde für in Schnee und Nebel verirrte Reisende. Vor allem letzteren verdankt der „Barry-Hund“ wie er in zahlreichen Berichten über gerettete Menschen genannt wurde, seinem Bild als Rettungshund.

Die offizielle Anerkennung als schweizerische Hunderasse erfolgte im Jahr 1887. Seitdem gilt dieser Vierbeiner zudem als Schweizer Nationalhund.

Haltung und Pflege

Aufgrund seiner Körpergröße ist der Bernhardiner nicht für ein Leben als Stadthund oder zur Haltung in einer Wohnung geeignet. Wichtig ist zudem die Nähe zu seiner Familie, da diese Hunderasse sehr menschenbezogen ist. Der Mensch sollte auch kein Sauberkeitspedant sein, denn dieser Vierbeiner neigt zum starken Speichelfluss und zudem ein langes Haarkleid.

Wichtig für den St. Bernhardshund ist eine konsequente, aber dennoch liebevolle Erziehung sowie ausreichende geistige, aber auch körperliche Beschäftigung. Für Hundesport ist diese Hunderasse nicht geeignet, doch lange Spaziergänge sind ein absolutes Muss.

So pflegeleicht der Bernhardiner im Allgemeinen auch ist, sein Fell und vor allem auch die Augen bedürfen guter und regelmäßiger Pflege. Das Hundefell sollte täglich gebürstet werden. Die Augen müssen regelmäßig kontrolliert werden, um mögliche Krankheiten oder Probleme so früh wie möglich zu erkennen. Allgemeine Check-Ups beim Tierarzt sollten auch dieser Rasse nicht verwehrt bleiben.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Bei diesem Hund handelt es sich um einen gutmütigen Riesen, welcher aufgrund seiner Größe nicht für die Haltung in einer Wohnung geeignet ist. Der Bernhardiner benötigt ein Haus mit großem Garten. Dies befriedigt nicht nur zum Teil seinen Bewegungsbedarf, sondern zudem auch seinen Wachtrieb.

Neben ausreichend Platz verlangt dieser Vierbeiner jedoch auch genügend Zeit von seinem Menschen mit körperlicher sowie geistiger Beschäftigung. Dieser sanfte Riese ist äußerst gutmütig und gelassen, somit ist er auch für Hundeanfänger geeignet. Er benötigt jedoch dennoch eine liebevoll-konsequente Erziehung und auch der Besuch einer Hundeschule wird angeraten. Und das über den anfänglichen Welpenkurs hinaus.

Mögliche Probleme

Der St. Bernhardshund erfreut sich einer robusten Gesundheit, lediglich zu tränenden Augen neigt er. Zudem zu Gelenkproblemen wie zum Beispiel Arthrose sowie zu Hüftgelenksdysplasie. Natürlich kann auch ein Bernhardiner von Allergien oder Unverträglichkeiten betroffen sein, diese zählen aber zu keinen rassetypischen Auffälligkeiten.

Fütterung des Berner Sennenhundes

Wird der Vierbeiner falsch gefüttert, drohen ihm Krankheiten und Fettleibigkeit. Beides kann sein Leben drastisch verkürzen. Es ist deshalb wichtig, auf eine ausgewogene sowie gesunde Hundeernährung zu achten.

Bei Fleisch handelt es sich um die wichtigste Proteinquelle für Hunde. Aus diesem Grund ist es ein Muss, dass das Hundefutter für den Bernhardiner einen äußerst hohen Fleischanteil aufweist. Doch auch gesunde Kohlenhydrate, Gemüse und Obst dürfen mit auf den Speiseplan. Denn sowohl Obst wie auch Gemüse liefern dem Tier zahlreiche wichtige Nährstoffe.

Augen auf bei Bernhardiner-Hundenahrung, die (massenweise) Getreide, Aromen, chemische Zusätze oder auch Süßungsmittel enthält. Denn Futter mit diesen Inhaltsstoffen ist für den St. Bernhardshund ungeeignet.

Das ideale Hundefutter für den Bernhardiner ist naturbelassen, gesund und ausgewogen mit einem sehr hohen Anteil an tierischen Zutaten. Aber auch gesunde Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln oder Reis dürfen mit in den Hundenapf. Je nach Aktivität des Vierbeiners kann man den Anteil dieser beliebig variieren. Jungbernhardiner erhalten täglich vier Mahlzeiten. Ausgewachsene Bernhardiner freuen sich in der Regel über zwei Mahlzeiten pro Tag.

Welches Futter für den Bernhardiner?

Und was ist jetzt das passende Futter für meinen Bernhardiner? Wir sind nicht der Meinung, dass es das eine passende Futter für diese Hunderasse gibt. Es gibt jedoch einige Kriterien, auf die man bei der Wahl eines Futters achten sollte.

Sofern Sie sich nicht für eine Rohfleischfütterung interessieren, suchen Sie wahrscheinlich nach einem geeigneten Fertigfutter für Ihren Bernhardiner. Egal ob Sie einen Bernhardiner Welpen erwarten oder das Futter Ihres ausgewachsenen Bernhardiners umstellen möchten: auf nachfolgende Punkte empfehlen wir bei der Futterwahl zu achten.

  • Transparente Deklaration: wie hoch ist der Fleischgehalt? Welche tierischen Nebenerzeugnisse werden verwendet? Erhalten nahezu alle Zutaten auch prozentuale Mengenangaben? Vorsicht bei Trockenfutter: der Fleischgehalt wird hier meist als Frischfleischanteil deklariert, die tatsächliche Fleischmenge im Endprodukt kann daher stark abweichen.
  • Qualität der Rohstoffe: es klingt leichter als es tatsächlich ist, etwas über die Rohstoffqualität herauszufinden. Schließlich würde kein Hersteller offen zugeben, dass er Schlachtabfälle und billiges Getreide verarbeitet. Verwendet ein Hersteller jedoch hochwertige, vielleicht gar ausgezeichnete Zutaten (zum Beispiel in Bio-Qualität), so erwähnt er dies in der Regel auch.
  • Fütterungsempfehlung: wenn ein ausgewachsener Bernhardiner bei der einen Marke 1.200g Nassfutter täglich benötigt und ein anderer Hersteller 800g empfiehlt, so spricht dies vermutlich nicht für die Rohstoffqualität der ersten Marke. Je hochwertiger die Rohstoffe, desto besser kann das Futter in der Regel auch aufgenommen und verwertet werden. Es ist daher auch ratsam die Kotmenge und den -absatz zu beobachten, sollte man sich für eine Futterumstellung entschieden haben.

Da die Liste mit Sicherheit nicht vollständig ist, informieren Sie sich am besten in unserem Hundefutter Test über geeignete Hundefutter für Ihren Vierbeiner. Auch geben wir Ihnen viele weitere hilfreiche Tipps, voran Sie unserer Meinung nach ein gutes von einem minderwertigen Hundefutter unterscheiden können.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Bernhardiner ist wahrlich ein sanfter Riese. Er ist gutmütig, kinderlieb, anhänglich, sensibel und wachsam. Auch für Anfänger ist diese Hunderasse geeignet, sofern er eine liebevolle, aber auch konsequente Erziehung genießt. Dieser Vierbeiner ist nicht für Hundesport geeignet, liebt aber Wanderungen. Äußerst wichtig ist für ihn die Nähe zu seiner Familie. Alleine ist dieser Hund nicht gerne.

Der St. Bernhardshund verfügt über eine robuste Gesundheit, neigt jedoch rassetypisch zu tränenden Augen und hat eine Veranlagung zu Gelenkproblemen und Hüftgelenksdysplasie. Ein schonendes Wachstum im Welpenalter ist daher besonders wichtig, damit sich alle Gelenke richtig entwickeln können.

Im Allgemeinen ist diese Hunderasse sehr pflegeleicht. Lediglich das Fell sollte täglich gebürstet und die Augen regelmäßig kontrolliert werden.

Damit sich der Vierbeiner hoffentlich eines langen und vor allem auch gesunden Lebens erfreuen kann, ist die ideale Ernährung für den ausgewachsenen Bernhardiner und für einen Bernhardiner Welpen äußerst wichtig. Das optimale Bernhardiner Hundefutter bzw. Bernhardiner Welpenfutter ist reich an Fleisch, naturbelassen und getreidefrei. Je nach Aktivität kann der Futternapf wunderbar mit hochwertigen Ölen oder gesunden Kohlenhydraten ergänzt werden.

Hundefutter für den Bernhardiner

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Bernhardiner zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

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