Hundefutter ohne Zusatzstoffe

Dieser Ratgeber informiert Sie zunächst über die verschiedenen Zusatzstoffe, welche in einem Hundefutter zu finden sein können. Im Anschluss finden Sie Empfehlungen für hochwertige Futtersorten und Hersteller, die auf synthetische Futterzusätze verzichten.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe auf den Hundefutterpackungen kann ganz schön verwirren. Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Lockstoffe, tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse und weitere Zutaten sind zu finden.

Natürlich stellt sich die Frage, ob diese Stoffe wirklich notwendig sind und inwieweit sie für den Hund von Nutzen sind. Leider sind einige dieser Inhaltsstoffe alles andere als gesund für den Vierbeiner. Sie gelten als Allergieauslöser und können Grund für Unverträglichkeiten sein. Kein Wunder also, dass viele Hundebesitzer Ausschau nach Hundefutter halten, das ohne Zusatzstoffe auskommt.

Welche Zusatzstoffe gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Zusatzstoffen, welche im Hundefutter landen können. Hierzu zählen appetitanregende Zusatzstoffe, welche künstlichen Hunger beim Hund erzeugen sollen. Zu den wohl bekanntesten Zusätzen zählen die Konservierungsstoffe. Zu diesen zählen auch Antioxidantien im Hundefutter, welche das Futter länger haltbar machen.

Des Weiteren werden in einigen Fällen Nährstoffe dem Futter zugesetzt. Diese Zusätze sind nicht zwangsläufig schlecht und können zur vollwertigen und gesunden Ernährung beitragen. Zu den häufigsten Zusätzen gehören ebenfalls Geschmacksverstärker, Lockstoffe, pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse und weitere chemische Zusätze.

Appetitanregende Zusatzstoffe

Zumeist sind in gängigen Hundefuttersorten die sogenannten sensorischen Zusatzstoffe enthalten. Dabei handelt es sich um natürliche aber auch künstlich hergestellte Substanzen, die geschmacksverstärkend wirken und den Appetit anregen sollen. Daneben sorgen sie für eine angenehme Farbe des Futters.

Diese Zutaten sind zumeist nur unter den E-Nummern aufgeführt und daher auf den ersten Blick nicht zu identifizieren. Dazu gehören Inhaltsstoffe wie Amaranth, Aspartam, Erythrosin und Glycin. Einige dieser Substanzen stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Sie können Allergien auslösen und das Immunsystem schwächen.

Hundewelpe im Gras

Konservierungsstoffe und Co

Die zweite große Gruppe der Zusatzstoffe sind die technologischen Zusatzstoffe. Zu ihnen zählen die Konservierungsstoffe, die Antioxidantien, Verdickungsmittel und Bindemittel. Konservierungsstoffe wirken gegen Schimmel, Bakterien und Mykosen. Zumeist werden im Hundefutter Zitronensäure, Ameisensäure und Kupferverbindungen verwendet.

Konservierungsstoffe schaden der Darmschleimhaut und belasten den Stoffwechsel schwer. Bei Überdosierung wirken sie zellschädigend und toxisch. Hunde reagieren auf Konservierungsstoffe häufig in Form von Verdauungsstörungen und Hautreaktionen.

Als Verdickungs- und Bindemittel werden gerne Johannisbrotkernmehl und Gelatine verwendet. Johannisbrotkernmehl oder E 410 ist dabei völlig unbedenklich und darf sogar in Bio-Lebensmitteln verwendet werden. Gelatine kann bei empfindlichen Hunden Allergien auslösen.

Antioxidantien im Hundefutter

Antioxidantien sind all jene Substanzen, die der Oxidation entgegenwirken. Das heißt, sie verhindern eine Schädigung des Futters durch Sauerstoff. Sie sollen daneben gegen die sogenannten freien Radikale wirken. Es existieren sowohl künstliche als auch natürliche Antioxidantien.

Auch diese Inhaltsstoffe werden mit E-Nummern gekennzeichnet. Sie werden im Hundefutter verwendet, um zu verhindern, dass die Fette ranzig werden. Hierbei werden die beiden Stoffe BHA (Butylhydroxyanisol) und BHT (Butylhydroxytoluol) gerne verwendet.

BHA ist biologisch kaum abbaubar und reichert sich beim Tier im Fettgewebe an. Es löst Allergien aus, schädigt die Leberfunktion und erhöht die Blutfettwerte. Ist die Hündin trächtig, gelangt der Stoff auch in den Organismus des Welpen. BHT ist ebenfalls synthetisch und reichert sich als Stoffwechselgift im Fettgewebe an. Es gilt als krebserregend, vergrößert die Leber und löst Allergien aus. Dazu kann es zu Veränderungen der Schilddrüse führen. In Säuglings- und Kindernahrung sind diese beiden Substanzen aufgrund eines Gesundheitsrisikos verboten.

Hundefutter ohne Zusätze

Zusatz von Nährstoffen

Zugesetzte Nährstoffe bilden die dritte Gruppe an Zusätzen im Hundefutter. Sie sollen dafür sorgen, dass der Hund alle Nährstoffe in entsprechenden Mengen erhält, die er auch wirklich benötigt. Diese Nährstoffe können sowohl natürlich als auch synthetischen Ursprungs sein.

Zu diesen Stoffen gehört etwa Bierhefe, die besonders viel Vitamin B und Proteine liefert. Sowohl Blut als auch Blutmehl fallen unter den Begriff der tierischen Nebenerzeugnisse. Sie gehören zu den natürlichen Lieferanten für Mineralien. Zugesetzt werden auch Vitamin B5, B12 und Vitamin D. Aber auch der Stoff Casein ist in Hundefutter zu finden. Dabei handelt es sich um ein Protein aus Kuhmilch. Es kann Allergien auslösen und bei Hunden mit einer Laktoseintoleranz Probleme verursachen.

Grundsätzlich ist der Zusatz von Nährstoffen im Hundefutter in Ordnung, solange die Zusätze eine ernährungsphysiologische Bedeutung haben. In einigen Alleinfuttermitteln werden natürliche Nährstoffe hinzugesetzt, damit es beim Hund zu keinen Mangelerscheinungen kommt. Dies gilt auch für Hersteller hochwertiger Alleinfuttermittel.

Gesundes Hundefutter

Viele Futtermittelhersteller verzichten aus all diesen Gründen in letzter Zeit auf die Anreicherung des Futters mit synthetischen Vitaminen, Lock-, Aroma- und Konservierungsstoffen sowie Antioxidantien. Stattdessen greifen diese Hersteller auf hochwertige Fleischsorten und gesundes Obst und Gemüse zurück.

Unter anderem ergänzen auch hochwertige und wichtige Öle diese natürlichen Futtersorten. Die Zutaten für derartige Hundefuttersorten sind hochwertig, natürlich und damit für den Hund auch gesund. Das Futter ist gut verdaulich und die Gefahr von Allergien sehr gering. Hundebesitzer müssen sich bei diesem naturbelassenen Futter keine Sorgen machen, dass ihr Hund unterversorgt ist.

Diese Futtermittel enthalten alle Stoffe, die der Hund täglich benötigt. Sie können auch auf Barfen zurückgreifen und die Mahlzeiten für Ihren Hund selbst zusammenstellen. Die Rohfleischfütterung benötigt jedoch auch das nötige Fachwissen, damit es zu keiner Unterversorgung an Nährstoffen kommt.

Anifit Nassfutter im Praxistest

Hochwertiges Nassfutter ohne Zusätze

Eine artgerechte und gesunde Ernährung des Vierbeiners geht nur mit naturbelassenen und ausgewogenen Zutaten. Der Fleischanteil sollte hierbei möglichst hoch liegen. Neben dem hohen Anteil an Fleisch ist jedoch auch die Qualität entscheidend. Frischfleisch in Lebensmittelqualität ist hier ein Qualitätsmerkmal. Ein qualitatives Hundefutter ist frei von künstlichen Zusätzen.

Unsere Empfehlung ist das Anifit Nassfutter. Ein Frischfleischanteil von 90 bis 94 Prozent in Lebensmittelqualität zeichnet das Futter aus. Die tierischen Nebenerzeugnisse im Futter sind hochwertig und ernährungsphysiologisch von großer Bedeutung.

Das Nassfutter hat zudem schwedische Qualität. In Schweden gelten strengere Richtlinien, als es beim deutschen Futtermittelrecht der Fall ist. Das Nassfutter ist frei von Konservierungsstoffen, frei von Lockstoffen, frei von Geschmacksverstärkern, frei von Farb- und Aromastoffen, frei von Tier- und Pflanzenmehlen und enthält zudem keinerlei chemische Zusätze.

Abgesehen von der Futterqualität, liegt auch das Image des Herstellers im Premiumbereich. Denn Anifit verzichtet bei der Herstellung und Entwicklung auf jegliche Tierversuche. Mit der Anifit Tierhilfe hat der Hersteller einerseits einen Verein gegründet, der sich für Tiere in Not einsetzt. Andererseits kommt bei Anifit auch die Beratung nicht zu kurz. Im Fachhandel oder beim Online-Shopping wartet man vergeblich auf eine fachmännische Beratung. Demzufolge erhält man als Neukunde einen zertifizierten Ernährungsberater zugewiesen, welcher einem bei Fragen stets zur Seite steht.

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