Hundefutter für den Basenji

Basenji in der Natur © averyanova

Basenji

Der willensstarke Jagdhund, so wird der Basenji oftmals beschrieben. Der Hund ist freundlich, selbstständig und intelligent. Doch es gibt noch viel mehr über diesen eleganten Hund zu erfahren. Über seine Geschichte, seine Haltung und natürlich über das ideale Hundefutter für den Basenji.

Charakterzüge

  • willensstark & intelligent
  • selbstsbewusst & unabhängig
  • scheu & zurückhaltend
  • liebevoll & eigensinnig

Rasse: Basenji

Fellfarbe

verschieden

Lebenserwartung

12 bis 16 Jahre

Größe

40 bis 43 cm

Gewicht

9,5 bis 11 kg

Der Körperbau des Basenji wirkt aufgrund seiner großen, aufrechtstehenden Ohren und seiner aufmerksamen Augen edel. Die Rute wird gekringelt über dem Rücken getragen. Das Fell dieses Vierbeiners ist kurz, dicht und glänzend. Es findet sich in vielen Farben wie Schwarz-Weiß, Schwarz, Rot-Weiß, Lohfarben, Weiß mit lohfarbenen Abzeichen und auch gestromt.

Fremden gegenüber gibt sich der Basenji eher scheu und zurückhaltend. Bei seinen Vertrauten punktet der Vierbeiner mit seiner liebevollen Art und seiner Intelligenz. Allerdings verfügt diese Hunderasse über einen etwas eigensinnigen Kopf, ist willensstark und oftmals nicht bereit sich unterzuordnen. Der selbstbewusste Vierbeiner hat zudem einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Durch seine ausgeprägte Unabhängigkeit neigt diese Hunderasse gerne zum Streunen. Viele erinnert der Charakter eines Basenji an den einer Katze. Daher wird er oft als „Kobold mit Katzencharakter“ bezeichnet.

Basenji im Schnee © f4f_4joy

Die Geschichte des Basenji

Leider ist aufgrund fehlender Aufzeichnungen nur sehr wenig über diese schöne Hunderasse bekannt. Gewiss ist jedoch, dass der Basenji zu den urtümlichen Hunden zählt. Forscher*innen vermuten, dass der Basenji vom ägyptischen Tesem abstammt. Steinzeitliche Bilder und altägyptische Grabmäler zeugen von der damaligen Existenz dieses Hundetyps. Damals lebten die Hunde vom Menschen unabhängig. Auch heute noch leben Nachfahren der ursprünglichen Hunde halbwild in einigen Dörfern Afrikas. Die Bezeichnung Basenji bedeutet so viel wie „kleines wildes Buschtier“.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelangten die ersten Basenji nach Europa. Die gezielte Zucht begann allerdings erst um 1935 in Großbritannien. Bis heute hat Großbritannien das Patronat über diese Rasse.

Haltung und Pflege

Der Basenji wird nur für erfahrene Halter*innen empfohlen. Durch die Eigensinnigkeit dieser Rasse braucht es viel Geduld und strikte Strukturen. Kinder ab dem Schulkind-Alter stellen für den Vierbeiner keinerlei Problem dar, sofern die Kinder seine Grenzen beachten. Mit anderen Artgenossen freundet sich der Vierbeiner schnell an. Dieser Vierbeiner fühlt sich sowohl in einer Stadtwohnung als auch in einem Haus mit Garten wohl. Er ist allerdings nicht gerne alleine.

Nicht vergessen werden darf auch der große Bewegungsdrang dieser Hunderasse. Der Basenji bedarf täglich körperliche sowie geistige Beschäftigung mit mindestens zwei Stunden Auslauf. Geeignete Beschäftigung neben dem Spazierengehen sind beispielsweise Suchspiele. Sehr wichtig bei dieser Hunderasse ist ein regelmäßiges Gehorsamkeitstraining. Die Leine sollte nur auf gut gesichertem Gelände weggelassen werden.

Die Pflege dieser Hunderasse beansprucht wenig Zeit. Dadurch, dass Basenji sehr reinlich sind, einer Pfütze Schlamm eher aus dem Weg gehen und kurzes Fell haben, müssen sie nur gelegentlich gebürstet werden. Wichtig ist, die Ohren wie auch die Krallen des Tiers des Öfteren zu kontrollieren.

Für wen ist diese Hunderasse geeignet?

Der Basenji ist nicht unbedingt für Hunde-Anfänger*innen geeignet. Aufgrund seiner Willensstärke und seines Drangs zur Unabhängigkeit sollten seine Menschen bereits Erfahrung mit Hunden haben. Viel Geduld und Ausdauer sind in Punkto Erziehung bei dieser Hunderasse nötig. Auch brauchen diese Vierbeiner viel Auslauf und Beschäftigung. Deshalb sind Menschen, die gerne in der Natur unterwegs sind, am besten für diesen wunderbaren Hund geeignet.

Mögliche Probleme

Die Gesundheit des Basenji ist relativ robust. So neigt diese Hunderasse lediglich bei Überzüchtung zu rassetypischen Krankheiten wie Gendefekten, Stoffwechselproblemen und Augenkrankheiten.

Da diese Hunderasse aus wärmeren Regionen stammt, ist sie empfindlich in Bezug auf Kälte. Bei Kälte oder schlechtem Wetter sollte dem Vierbeiner deshalb ein Hundemantel angelegt werden.

Fütterung des Basenjis

Das optimale Futter für den Basenji sollte einen hohen Fleischanteil in guter Qualität aufweisen, denn dieses stellt die wichtigste Proteinquelle für den Vierbeiner dar. Daneben dürfen es Obst, Gemüse, Ballaststoffe sowie hochwertige Öle sein, denn diese liefern Nährstoffe und Mineralien und unterstützen eine intakte Darmflora. 

Was dagegen nicht gefüttert werden sollte ist: glutenhaltiges Getreide, Aromen, Zuckerzusätze, Fette und weitere chemische oder andere Zusatzstoffe. Diese gehören nicht in ein geeignetes Futter für den Basenji und können zu Krankheiten und Fettleibigkeit führen.

Das optimale Hundefutter für den Basenji ist naturbelassen, ausgewogen und natürlich gesund. Und verfügt über einen sehr hohen Fleischanteil. Daneben sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Hund immer ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung hat. Ausgewachsene Basenji bekommen jeden Tag zwei Mahlzeiten. Junge Basenji sollten bis zu vier Mahlzeiten täglich erhalten, um den noch kleinen Hundemagen zu schonen.

Welches Futter für den Basenji?

Als zertifizierte Ernährungsberater*innen befassen wir uns hier auf 1a-hundefutter.de jeden Tag mit einer artgerechten Hundeernährung. Doch was bedeutet das überhaupt? Ab wann ist eine Ernährung artgerecht und welche Zutaten gelten als ungesund? Wir geben Ihnen nachfolgend ein paar Tipps aus dem Alltag der Hundeernährung.

Es gibt verschiedene Marken, welche spezielle Futtersorten für eine jeweilige Hunderasse anbieten. Als gebe es das eine Hundefutter für den Deutschen Schäferhund oder die eine Sorte, welche für den Berner Sennenhund die Richtige ist. Stellen Sie sich folgende Frage: warum sollte ein Dackel ein anderes Futter benötigen als ein Golden Retriever? Wirft man einen Blick auf die Zusammensetzungen der einzelnen Sorten, so lassen sich nur selten eindeutige Unterschiede feststellen, sofern die Deklaration überhaupt einen solch transparenten Einblick ermöglicht. Würde sich ein Irischer Wolfshund in freier Wildbahn anders ernähren, als es ein Dobermann täte? Vermutlich nicht. Unser Tipp: lassen Sie sich nicht von den Werbeaussagen der Hersteller blenden. Prüfen Sie die Zutatenliste und verschaffen Sie sich einen eigenen Einblick. Selbstverständlich hat jeder Hund andere Bedürfnisse, welche unter anderem vom Gewicht und der Aktivität abhängen. Doch woran erkennt man überhaupt eine artgerechte und gesunde Zutatenliste?

Ob Hunde als Carnivoren (Fleischfresser) oder Omnivoren (Allesfresser) gelten, ist bis heute ein heiß diskutiertes Thema. Bewiesen ist: Hunde sind fähig Kohlenhydrate zu verwerten und zu verdauen. Das Gebiss mit den Schneide- und Reißzähnen und der Verdauungstrakt deuten jedoch stark daraufhin, dass es sich beim Hund um einen Fleischfresser handelt. Doch welche Bezeichnung ist nun richtig? Unserer Ansicht nach wäre es falsch, den Hund als Allesfresser zu bezeichnen, aber ebenso verkehrt ihn als alleinigen Fleischfresser abzustempeln. Somit sollte eine artgerechte und naturnahe Ernährung sowohl aus Fleischzutaten als auch aus anderen Zutaten bestehen. Obst, Gemüse, Öle und auch gesunde Kohlenhydrate dürfen damit in den Futternapf.

Hundehalter*innen sollten sowohl auf die Qualität der Zutaten achten als auch auf eine transparente und offene Deklaration dieser. Bei der Futterwahl stellt sich zudem häufig die Frage nach der Fütterungsart. Trockenfutter, Nassfutter, Barf oder Selbstgekochtes: was gehört in den Hundenapf? Und wie sieht das optimale Hundefutter für Ihren Basenji aus?

  • Trockenfutter: eine notgedrungene Erfindung des Menschens. Praktisch für Halter*innen, dank einfacher Portionierung und langer Haltbarkeit. Erhöhter Verdauungsaufwand und mögliche Langzeitschäden für die Nieren beim Hund, zudem meist mit sehr viel Getreide, wenig Fleisch und Chemie wie Konservierungsstoffen versehen. Transparente Zutatenlisten meist Fehlanzeige.
  • Nassfutter: unserer Ansicht nach die bessere und bequemere Variante seinen Hund zu ernähren. Ein naturbelassenes Hundefutter mit viel Fleisch und frischen Zutaten kommt einer natürlichen Hundeernährung sehr nahe. Aber Achtung: nicht jedes Nassfutter steht gleichzeitig für Qualität, nur weil es einen hohen Feuchtgehalt besitzt!
  • Barf (Rohfütterung): vermutlich die natürlichste und am ehesten einer artgerechten Fütterung entsprechende Ernährungsweise. Wären da nicht die Gefahren einer Keimbelastung oder das mögliche Auftreten von Mangelerscheinungen. Barfen ist zwar kein Hexenwerk, sollte jedoch mit Bedacht und Wissen durchgeführt werden.
  • Selbstgekochtes: es dürfte Ihrem Hund im Grunde egal sein, ob die Zutaten roh oder gekocht verfüttert werden. Zwar ergibt sich beim Selbstkochen in der Regel ein größerer Zeit- und Kostenaufwand für Sie, das Risiko einer Keimbelastung sinkt jedoch bzw. wird eliminiert. Der Vorteil: Sie entscheiden was im Napf landet und kennen alle Zutaten. Wie beim Barfen ist auch hier etwas Hintergrundwissen erforderlich, damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt.

Es gibt schlussendlich viele Möglichkeiten seinen Basenji zu ernähren. Wir persönlich haben uns für eine Fütterung mit einem naturbelassenen Nassfutter entschieden. Unser Rat an Sie: setzen Sie sich - vielleicht ja mithilfe unserer Praxistests und Ratgeber - Ihrem Hund zuliebe mit einer gesunden Hundeernährung auseinander. Lernen Sie gute von minderwertigen Produkten zu unterscheiden. Dies gilt nicht nur für das tägliche Alleinfuttermittel, sondern auch für jegliche Leckerli.

Unsere Einschätzung von 1a-hundefutter.de

Der Basenji ist ein lebhafter, eigensinniger, freundlicher und intelligenter Hund. Der Vierbeiner hat einen ausgeprägten Jagdsinn und einen hohen Bewegungsdrang. Neben körperlicher Auslastung, wie Radfahren oder Joggen, sollte dieser Hund auch geistig gefördert werden. Durch Such- oder Versteckspiele wird der Vierbeiner auch geistig ausgelastet.

Durch seine selbständige Art und dem Drang nach Eigenständigkeit, sollte ein Spaziergang zunächst nur angeleint mit Schleppleine von Statten gehen. Die Gehorsamkeit des Vierbeiners muss täglich trainiert werden. Von den Haltern*innen wird Geduld und Ausdauer in der Erziehung gefordert. Der Hund muss konsequent, strukturiert und liebevoll erzogen werden. Durch zu viel Druck macht der Basenji dicht und stellt sich quer. Es wird empfohlen, dass künftige Halter*innen bereits Erfahrung mit Hunden gesammelt haben.

Durch sein kurzes, seidiges Fell benötigt diese Rasse wenig Fellpflege. Gelegentlich sollte der Hund gekämmt werden. Die Ohren und Krallen müssen regelmäßig überprüft werden, um gesundheitlichen Problemen damit vorzubeugen.

Damit der Vierbeiner ein gesundes und möglichst langes Leben genießen kann, ist die optimale Ernährung für den Basenji sehr wichtig. Das ideale Basenji Hundefutter ist reich an hochwertigem Fleisch, frei von Getreide und Zusatzstoffen sowie ausgewogen und naturbelassen. In unserem Hundefutter Test werden mit Sicherheit auch Sie fündig.

Hundefutter für den Basenji

Ein gesundes und vitales Hundefutter für den Basenji zu finden ist leichter als gedacht. Zwar scheiden sich die Meinungen hinsichtlich einer artgerechten Fütterung, wir empfehlen jedoch: naturbelassene Zutaten wie Fleisch, Obst und Gemüse.

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