Hundefutter selber kochen

Viele liebende Hundehalter wollen für ihr Tier verständlicher Weise nur das Beste. Wer das Hundefutter in diesem Zuge selbst erstellt, der wird genau wissen was enthalten ist und welche Qualität die Zutaten hatten. Mancher Hund bekommt auf diese Weise ein tägliches Mahl, von dem das Herrchen selbst meist nur träumt. Bei aller Liebe zum Tier kann hierbei allerdings viel falsch gemacht werden. Der erste Fehler ist schon gemacht, wenn „Hundefutter selber kochen“ wörtlich genommen wird. Weshalb dies so ist und welche Gründe es zur Eigenkomposition von Hundefutter gibt ist im Folgenden nachzulesen. Außerdem einige wichtige Hinweise zum Thema.

Hundefutter sollte nicht gekocht werden

Wer unter Hundefutter selber kochen die Versorgung mit frischem Rohfleisch meint, der befindet sich schon auf einem guten Weg. Wird Hundefutter gekocht, dann gehen nicht nur Nährstoffe verloren, die man seinem Liebling ja auf diesem Wege eigentlich zukommen lassen wollte, es drohen Stücke mit Knochen auch unkontrolliert zu splittern. Dabei entsteht ein ernstes Gesundheitsrisiko für den Hund. Das Zusammenstellen von eigenem Futter als solches ist eine gute Sache, sofern einige Hinweise beachtet werden. Hundefutter zu kochen ist allerdings nicht besser als das Futter im Discounter zu kaufen. Hundefutter zu kochen widerspricht auch der artgerechten Ernährung des Tieres. Kein Wolf, als Vorfahre des Hundes, wird gekochte Nahrung gejagt haben. Daher machen jene, die Hundefutter selber kochen um dem eigenen Tier die bestmögliche Ernährung zu bieten eines der schlechtesten Dinge, aus den besten Gründen. Auch wer mitbekommt, dass Freunde und Bekannte Hundefutter selber kochen sollte sanft und zurückhaltend auf diesen Umstand hinweisen.

Hundefutter selbst zusammenstellen

Stellt an, ohne Hundefutter zu kochen, selbst ein Hundemahl zusammen, dann muss man sich natürlich im Klaren darüber sein, welche Nährstoffe benötigt werden und wie viel hiervon in den verschiedenen Zutaten stecken. Dank des hohen Fleischanteils, dessen Qualität man selbst beim Einkauf bestimmt ist dies dann eine gute Sache für jeden Hund. Allerdings ist Achtung vor gefährlichem Halbwissen geboten. Bevor man wichtige Bestandteile einer ausgewogenen Hundeernährug vergisst ist dringend zu raten doch lieber auf vorgefertigtes Futter zurückzugreifen. Mittlerweile gibt es einige sehr gute Hersteller, die auf ein hohes Maß an Qualität achten. Als Beispiel kann hier guten Gewissens Terra Canis genannt werden. Bevor man darüber nachdenkt Hundefutter selbst zu kochen sollte auf solche Anbieter zurückgegriffen werden. Es sei denn, man kennt sich wirklich aus und findet auch dann keine Unklarheiten, wen man ganz tief in sich hinein horcht.

Weshalb besteht oft der Wunsch Hundefutter selbst zu kochen?

Gute Gründe darüber nachzudenken, ob man nicht selbst das bessere Hundefutter herstellen kann, gibt es mehr als genügend. Leider verwenden gerade Fabrikate von Discountern und andere Hersteller der untersten Preisklasse viele Inhaltsstoffe, die für keinen Hund ideal sind. An oberster Stelle steht hier Glutenhaltiger Weizen, der breitflächig als günstiger Füllstoff verwendet wird. Aber auch andere Todsünden sind oft enthalten. So werden statt Fleisch gerne Tiermehl und Fleischabfälle verwendet, die sich oft hinter dem Begriff „Fleischerzeugnisse“ verstecken. Diesen Sünden kann aber auch entgangen werden wenn man darauf verzichtet Hundefutter selbst zu kochen. Mit wenigen beklagenswerten Ausnahmen reicht es hier schon, wenn man etwas mehr Geld ins Futter investiert. In aller Regel sind die Hersteller von Premium Hundefutter (z.B. Wolfsblut, Wildborn oder Josera) in ihren Rezepturen besser aufgestellt. Mehr Hundefutter finden Sie in unserem Hundefutter Test.

Hundefutter selber Kochen aus gesundheitlichen Gründen

Auch bei Gründen der Gesundheit sollte man Hundefutter auf keinen Fall kochen im wörtlichen Sinne. Es kann allerdings hilfreich sein, den Hund selbst zu ernähren, wenn gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise eine Futtermittelallergie, vorliegen. Gerade eine Ausschluss Diät funktioniert mit selbst zusammengestelltem Futter gut und kann bei sehr vorsichtigen Versuchen die Rezeptur zu ändern sogar Hinweise auf den Auslöser der allergischen Reaktionen liefern. Allerdings sollte hier nicht wild experimentiert werden. Außerdem empfiehlt es sich dringend Rücksprache mit einem Tierarzt zu halten.

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