Feste Fütterungszeiten für den Hund

Hunde haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, Herausforderungen wie Spiel und Spaß und im Gegenzug natürlich auch entsprechende Ruhephasen.

Nun reicht es allerdings nicht aus, dem Hund einfach nach Gefühl seine Mahlzeiten zu präsentieren. Wichtig bei der Fütterung der Vierbeiner ist die Regelmäßigkeit. Ein fixer Platz für die Futterschüssel und vor allem feste Fütterungszeiten sollten daher selbstverständlich sein.

Der richtige Futterplatz

Wenn ein Hund ins Haus kommt, ist er zumeist noch jung und wurde gerade erst von der Mutter entwöhnt. In diesem Fall bekommt der neue Halter Tipps vom Züchter, die die erste Zeit mit dem Hundebaby erleichtern. Im Regelfall erhält der Welpe zunächst das Futter, welches er zuvor beim Züchter erhielt.

Im neuen Zuhause erhält der Welpe dann einen geeigneten und festen Futterplatz. Er sollte es dem Tier ermöglichen, in aller Ruhe ohne Störungen zu fressen. Jeder Hund sollte dabei einen eigenen fixen Platz haben. Bei mehreren Hunden sollten diese sicherheitshalber auch nicht nebeneinander liegen, um eventuelle Streitereien zu vermeiden. Nicht jeder Hund ist mit Tischmanieren gesegnet. Manche Exemplare veranstalten ein wahres Chaos rund um den Futternapf. Es empfiehlt sich daher, eine abwaschbare Unterlage zu verwenden.

Fütterungszeiten für den Welpen

Der Welpe bekommt im Regelfall mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Auch hier ist es ideal sich nach den Zeiten zu richten, an die er gewöhnt ist. Vor der Fütterung wird der Kleine raus gelassen, damit er sein Geschäft verrichten kann. Je älter der Kleine wird, desto weniger Portionen pro Tag sind notwendig. Ebenfalls wichtig ist die Einhaltung einer Verdauungspause nach dem Fressen.

Das tägliche Futter sollte, je nach Menge, auf vier bis sechs Portionen verteilt werden. In kleineren Portionen funktioniert die Verdauung besser und der kleine Magen der Welpen wird nicht überfordert. Sie sollten sich speziell in dieser Zeit für ein hochwertiges Welpenfutter entscheiden.

Fütterungszeiten für Welpen

Die besten Futtersorten für Welpen sind hochwertige Produkte, welche ein ganzes Hundeleben lang geeignet sind. Handelt es sich zum Beispiel um ein hochwertiges Nassfutter, so kann dieses problemlos das ganze Hundeleben gegeben werden. Das erspart einen zusätzlichen Futterwechsel, welcher bei einem Hund häufig zu Verdauungsproblemen und Stress führt.

Wie viele Mahlzeiten pro Tag?

Ein ausgewachsener Hund erhält in der Regel zweimal täglich Futter. Die Zeiten sollten dabei jedoch unbedingt eingehalten werden. Diese Regelmäßigkeit hilft dem Organismus des Hundes, sich auf die Fütterungen einzustellen. Bei unregelmäßiger Fütterung kann es leicht zu Verdauungsproblemen und Unausgeglichenheit beim Hund kommen.

Eine weitere Gefahr ist eine Überfütterung des Tieres. Hunde haben eine innere Uhr. Eine gewisse Regelmäßigkeit bei der Fütterung kommt dem natürlichen Wesen des Hundes sehr entgegen.

Es gibt Hunde, die ununterbrochen fressen würden, wenn man dies zuließe. Gerade ehemalige Straßenhunde haben eine Tendenz dazu ständig nach Futter zu suchen. Regelmäßige Fütterungszeiten können hier helfen, dem Tier zu zeigen, dass es nicht hungern muss. Einige Hunde betteln gerne am Esstisch. Essensreste sind ohnehin kein geeignetes Hundefutter. Auch hier kann eine regelmäßige Fütterung Wunder wirken.

Der Hund kann zum Beispiel zu Ihren Frühstücks- und Abendbrotzeiten gefüttert werden. Das Betteln am Essenstisch nimmt somit ein Ende. Allerdings muss immer darauf geachtet werden, dass erst die Menschen ihr Essen erhalten, dann erst der Hund. Dies ist wichtig um die Hierarchie in der Familie zu bestätigen.

Nach dem Fressen soll der Hund ruhen

Ruhpause nach Fressen Hunden

Ruhepause nach dem Fressen

Die Fütterungszeiten sind so gewählt, dass der Hund nach der Mahlzeit eine Ruhepause einlegt. Auf keinen Fall sollte der Hund nach den Fütterungen spielen und toben. Dies kann das Risiko für eine Magendrehung erhöhen. Magendrehungen kommen vorwiegend bei großen Hunden mit umfangreichem Brustkorb vor. Allerdings ist kein Hund davor gefeit.

Bei der Magendrehung dreht sich der Magen um die eigene Achse und Ein- und Ausgang zu diesem Verdauungsorgan werden ebenso wie die Blutgefäße abgeschnürt. In einem solchen Fall ist eine sofortige Operation notwendig. Gegenebenfalls rechnet sich der Abschluss einer OP-Versicherung bei Ihrem Hund. Nachdem es bei diesem akuten Zustand um Minuten gehen kann, endet eine Magendrehung leider häufig tödlich. Für große Hunde sind daher auch zwei kleinere Futterrationen am Tag besser geeignet als eine große Portion.

Der Mensch bestimmt die Fütterungszeiten

Hunde sollten nie ununterbrochen Futter zur Verfügung haben. Das entspricht keinesfalls der Natur der Tiere und würde auch die Rangordnung ordentlich durcheinanderbringen. Die Fütterungszeiten, das Futter und die Futtermenge bestimmt der Halter, nicht der Hund. Nie sollte sich der Hundehalter vom Hund dazu „überreden“ lassen, den Napf zu füllen.

Manche Hunde haben hier ganz tolle Tricks auf Lager um Frauchen oder Herrchen dazu zu bringen. Hier muss man schlichtweg lernen zu widerstehen, auch wenn es manchmal noch so schwer fällt. Das tut dem Hund gut und Übergewicht hat gar keine Chance. Ganz nebenbei macht der Hundehalter seine Position deutlich und zeigt dem Hund, dass dieser zu gehorchen hat.

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